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Strukturwandel-Safari

Das Rheinische Revier auf dem Weg zu einer Zukunftsregion für die Ressourcenwende!

 

Der Begriff „Strukturwandel“ ist in aller Munde, doch wie dieser aussieht, können sich nach wie vor die Wenigsten vorstellen.

Mit dem Ausstieg aus der Braunkohle wird sich das Gesicht des Rheinischen Reviers wandeln. Der Abbau von Braunkohle führt bislang die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in der Region an. Würde man in Abbaugebieten den Dingen unverändert ihren Lauf lassen, ohne sich auf die Veränderungen nach der Kohle vorzubereiten, sähe die Zukunft düster aus. Arbeitsplätze wären gefährdet. Eine kulturelle Identität, welche die Region über Jahrzehnte geprägt hat, könnte verloren gehen.

Ziel des Strukturwandels ist es, die Region nachhaltig für die Zukunft aufzustellen. Eine Strukturverbesserung muss das Resultat sein.

Erste Beispiele für den Strukturwandel sind im Rheinischen Revier schon jetzt zu sehen. Diese Erfolge wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen anschauen.

Begleiten Sie uns auf unserer Strukturwandel-Safari zu den fantastischen Vier im Revier!

Wir treffen Vorreiter, die schon heute die Zukunft im Blick haben. Lernen Sie treibende Akteure in den vier Themenfeldern „Nachhaltige Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft“, „Bauen und Infrastruktur“, „Roh- und grundstoffnahe Industrie“ sowie „Technologien und Innovationen für die Ressourcenwende“ kennen und sehen Sie, welche Möglichkeiten in diesen Bereichen schon heute bestehen – auch für Sie persönlich.

Werden Sie Teil des Strukturwandels und seien Sie dabei, wenn wir uns auf diese spannende Reise begeben.

Termine

 

Themenfeld: Technologien und Innovationen für die Ressourcenwende

  • Thema: Biokunststoff aus landwirtschaftlichen Reststoffen
  • Termin: 29.02.2024, 14:30 bis ca. 16.00 Uhr
  • Treffpunkt: BluCon Biotec, BioCampus Köln (der genaue Treffpunkt wird nach Anmeldung bekannt gegeben)
  • Anmeldung bitte per Mail an: ressourcen-agrobusiness@rheinisches-revier.de

Die Teilnehmerzahl ist stark begrenzt.

Die BluCon Biotech GmbH bietet eine einzigartige Technologie an, mit der L-Milchsäure zu möglichst geringen Produktionskosten hergestellt werden kann. Dadurch wird der Biokunststoff PLA (Polymilchsäure) in die Lage versetzt, kommerziell wettbewerbsfähig gegenüber Kunststoffen auf Basis fossiler Brennstoffe zu werden und Millionen Tonnen nicht abbaubarer Kunststoffabfälle in biologisch abbaubare, umweltfreundliche Produkte umzuwandeln. Durch den Verzicht auf Zucker und damit die Umgehung der Konkurrenz mit Lebensmitteln nutzt die einzigartige Technologie von BluCon Reststoffe aus der Papierrecycling- und Agrarindustrie. Dieses innovative Fermentationsverfahren wandelt diese Rohstoffe direkt in L-Milchsäure um.

Wie funktioniert diese hocheffiziente Technologie genau? Und wie kann das Rheinische Revier davon profitieren? Diese und weitere spannende Fragen werden auf der Strukturwandel-Safari beantwortet.

 

Themenfeld: Roh- und grundstoffnahe Industrie

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Die Chemieindustrie zählt zu den industriellen Stärken des Rheinischen Reviers und der Chemiepark Knapsack in Hürth ist mit seiner über 110-jährigen Geschichte einer ihrer bedeutendsten Standorte. Durch den klimatisch notwenigen und politisch gewollten Strukturwandel zu einer ökologischen Prozessindustrie bedarf es jedoch umfangreiche Maßnahmen für den Erhalt der dortigen Industrie und der damit verbundenen Arbeitsplätze.

Wie gehen der Chemieparkbetreiber Yncoris und seine Standortunternehmen mit dieser Herausforderung um? Welche Innovationen tragen zu einer effizienteren Nutzung der vorhandenen Ressourcen bei?

Das eigene Ersatzbrennstoff- und Dampfturbinenkraftwerk erzeugt beispielsweise bereits Strom und Dampf für den Chemiepark. Zudem wird das in einem Prozess entstehende Nebenprodukt Wasserstoff als Treibstoff für die Hürther Busflotte verwendet.

Lernen Sie den Chemiepark Knapsack von innen kennen – ein Ort, an dem die Integration von Wertschöpfungsketten schon lange gelebt wird

 

Themenfeld: Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft

  • Thema: Besuch der Hochwald-Molkerei & Vorstellung der Machbarkeitsstudie zum nachhaltigen Wassermanagement
  • Termin: 25.04.2024, 10 bis ca. 13 Uhr
  • Treffpunkt: Hochwald Molkerei Mechernich (der genaue Treffpunkt wird nach Anmeldung bekannt gegeben)
  • Anmeldung bitte per Mail an: ressourcen-agrobusiness@rheinisches-revier.de

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

„Aber bitte mit Sahne!“

Ob Milch, Joghurt oder Sahne – die Hochwald Molkerei produziert bereits seit 1932 hochwertige Lebensmittel aus dem Rohstoff Milch.

Seit Anfang 2022 ist das genossenschaftliche Unternehmen in Mechernich (Kreis Euskirchen) ansässig und produziert dort unter anderem H-Milch, H-Sahne, H-Milchmischprodukte oder Kondensmilch. Die Produktionskapazitäten umfassen aktuell 17 Abfüllanlagen mit einem Verarbeitungsvolumen von bis zu 800 Mio. kg Milch pro Jahr. Dank neuen Standards in den Bereichen Digitalisierung und Automatisierung zählt das Werk heute zu den modernsten Molkereien Europas.

Der Kreis Euskirchen führt derzeit eine Machbarkeitsstudie zum nachhaltigen Wassermanagement mit Wasserwiederverwendung in der Zülpicher Börde durch. Hierbei wird insbesondere untersucht, ob sich gereinigtes Abwasser aus der Hochwald-Molkerei nach einer anschließenden Desinfektion für die Bewässerung in der Landwirtschaft in unmittelbarer Umgebung eignet. Verschiedene Aspekte in Bezug auf die technische Machbarkeit, die Wassermengen und Wasserqualitätsaspekte wie auch ökonomische (Kosten und Nutzen), ökologische (Wirkung auf Umweltkompartimente) und soziale Aspekte (Akzeptanz) werden berücksichtigt, um eine möglichst ganzheitliche Bewertung zu erreichen. Im Rahmen unserer Strukturwandel-Safari freuen wir uns sehr, einen Einblick in das Projekt des Kreises Euskirchen zu erhalten.

Sie haben Interesse, einen Blick hinter die Kulissen eines hocheffizienten Werkes der Hochwald-Molkerei zu werfen? Und möchten zudem erfahren, wie ein nachhaltiges Wassermanagement zwischen Unternehmen und Landwirtschaft möglich ist? Kommen Sie mit uns „auf Safari“ nach Mechernich. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

 

Themenfeld: Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft

  • Thema: Besuch des Rosenhofs Odendahl
  • Termin: 16.05.2024 in Neuss
  • Details zum Termin folgen in Kürze.

Vergangene Termine

Hier finden Sie die Termine, die wir bisher veranstaltet haben. Bei Fragen oder Informationswünschen zu den Besuchen wenden Sie sich gerne an die Kollegen des Teams Ressourcen und Agrobusiness.

  • 06.07.2023: Besuch der Faktor-X Agentur, Inden
  • 24.08.2023: Besuch der Agri-PV Anlage des Forschungszentrums Jülich, Morschenich-Alt
  • 28.09.2023: Besuch des GTB-Labs, Heerlen (NL)
  • 18./24.10.2023: Besuch der Zuckerfabrik Pfeifer & Langen GmbH & Co. KG, Jülich
  • 07.12.2023: Besuch der Vitarom GbR, Neurath
  • 31.01.2024: Besuch der JCB Zentrale Deutschland, Frechen

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Ihre Ansprechpartner
Nicole Krüttgen
Nicole Krüttgen

Projektmanagerin Ressourcen und Agrobusiness

Telefon: +49 2461 70396-47
nicole.kruettgen@rheinisches-revier.de

Laura Zens
Laura Zens

Projektmanagerin Ressourcen und Agrobusiness

Telefon: +49 2461 70396-48
laura.zens@rheinisches-revier.de

Dr. Stephan Piotrowski
Dr. Stephan Piotrowski

Projektmanager Ressourcen und Agrobusiness

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stephan.piotrowski@rheinisches-revier.de

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