Bundesmodellvorhaben "Unternehmen Revier"

Strukturfördermittel für das Rheinische Revier

Mit dem Haushaltsplan 2016 hat der Bund beschlossen, Mittel aus dem Energie- und Klimafonds (EKF) in Höhe von jährlich acht Millionen Euro zur Bewältigung des Strukturwandels in den vier deutschen Braunkohleregionen (Lausitzer Revier, Rheinisches Revier, Mitteldeutsches Revier und Helmstedter Revier) bereitzustellen. Etwa 25 Prozent davon, also rund zwei Millionen Euro pro Jahr fließen in das Rheinische Revier.

Die Mittel werden im Rahmen des Bundesprogramms „Unternehmen Revier“ für eine präventive Regionalpolitik in den Revieren eingesetzt. Als Voraussetzung und Grundlage der Förderung wurde gemeinsam mit regionalen Schlüsselakteuren und in enger Abstimmung mit dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) im Jahr 2017 ein sogenanntes „Regionales Investitionskonzept“ (RIK) für das Rheinische Revier erstellt.

Solide Basis durch Projektverbünde und eine regionale Gesamtstrategie

Für die Zukunftsagentur Rheinisches Revier besteht über das Bundesprogramm „Unternehmen Revier“ die Chance, das im Jahr 2015 angestoßene Programm weiter zu operationalisieren und mit neuen Impulsen zu versehen. Dabei verfolgt die Zukunftsagentur Rheinisches Revier den Anspruch, dass innovative Projekte, Projektbündel und Leitbilder zur regionalen Entwicklung einen signifikanten Beitrag zu übergeordneten, regionalen Gesamtstrategien leisten. Die Konkretisierung und Operationalisierung von regionalen Gesamtstrategien soll dazu beitragen, tragfähige Strukturen aufzubauen, die anschließend die Grundlage für ein gezieltes regionales Engagement sowie für weitergehende investive Förderungen (Bund, Land, EU) darstellen.

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Nicole Monath

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