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Projektaufruf REVIER.GESTALTEN: Ihre Ideen sind gefragt!

Das Rheinische Revier steht angesichts des Ausstiegs aus der Kohleverstromung vor einer Jahrhundertaufgabe und einer Jahrhundertchance, für die sich die ganze Region neu aufstellt. Wir haben die Chance, unser Revier so zu gestalten, dass eine lebenswerte und sichere Zukunft möglich wird – für die Menschen, ihre Arbeitsplätze und unsere Umwelt. Damit das gelingt, brauchen wir Sie!

Voraussetzungen für die Teilnahme Ihres Projektes und Details zum Verfahren entnehmen Sie bitte der Unterseite „Wie bewerbe ich mich?“ und dem Projektaufruf als aktualisierte Fassung mit konkretisierten Fördergegenständen in Anhang 2, den Sie hier als pdf herunterladen können:

Aufruf „Revier gestalten“, dritte Einreichungsrunde

Die erste Einreichungsfrist war am 30. Juni 2021 und die zweite Einreichungsfrist endete am 30. November 2021. Die dritte Einreichungsfrist startet im Februar 2022 und endet am 29. Juli 2022.

Warum sollte Ihr Projekt teilnehmen?
Rund 15 Milliarden Euro stehen bis 2038 für die Neugestaltung des Rheinischen Reviers zur Verfügung. Rund 15 Milliarden Euro für kluge und innovative Projekte, die auf der vorhandenen Expertise in der Region aufbauen und die Weiterentwicklung zukunftsorientierte Prozesse vorantreiben. Mit dem Projektaufruf REVIER.GESTALTEN setzt die Landesregierung an den Stärken des Reviers an, die durch vier Zukunftsfelder abgebildet werden: Energie und Industrie, Ressourcen und Agrobusiness, Innovation und Bildung sowie Raum und Infrastruktur. Die ausgewählten Projekte werden Bund und Land zur Förderung empfohlen. Nach einer positiven Entscheidung im Auswahlverfahren können Sie mit dem Rückenwind des Reviers einen Förderantrag bei den zuständigen Stellen einreichen.

Was soll mit dem Projektaufruf erreicht werden?
Das Ziel des Projektaufrufs REVIER.GESTALTEN ist, das Rheinisches Revier als Industrie- und Technologiestandort weiter zu entwickeln und die Kompetenzen der Region in den vier Zukunftsfeldern auszubauen. Ein besonderer Fokus soll auf Projekte von Unternehmen und Verbundvorhaben mit Unternehmen gelegt werden. Dabei setzt der Aufruf auf dem strategischen Programm der Region, dem Wirtschafts- und Strukturprogramm für das Rheinische Zukunftsrevier auf. Mit den Strukturmitteln sollen Projektideen gefördert werden, die die Umsetzung eines sich selbst tragenden Transformationsprozesses unterstützen. Alle Vorhaben werden dazu anhand der folgenden Kriterien bewertet, die im Aufruftext näher erläutertet sind:

  • Schaffung und Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
  • Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur und Verbesserung der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts
  • Nutzbarkeit im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen im Rahmen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie unter Berücksichtigung künftiger demografischer Entwicklungen
  • Wirkungsraum des Projekts.
Ich enga­giere mich für die Zukunft­s­agentur Rhei­ni­sches Revier, weil wir heute den Struk­tur­wandel im Hin­blick auf das abseh­bare Ende der Braun­koh­le­ge­win­nung und -ver­stro­mung vor­an­bringen müssen. Ich will, dass Rhei­ni­sche Revier auch nach dem Ende der Braun­kohle eine Region der Ener­gie­er­zeu­gung auf Basis von Erneu­er­baren Energie und Ener­gie­ef­fi­zienz bleibt. Die dafür vor­handen Poten­ziale müssen wir heute nach­haltig aus­bauen und die Infra­struktur der Region wei­ter­ent­wi­ckeln.
Oliver Krischer, Mitglied des Bundestages, Bündnis 90/Die Grünen
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