Zukunftsfeld Ressourcen und Agrobusiness

Das Zukunftsfeld Ressourcen und Agrobusiness befasst sich mit einer Form des Wirtschaftens, die auf einer wissensorientierten Bioökonomie beruht. Dabei nimmt sie einen in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht ganzheitlichen Strukturwandel in den Blick. Die inhaltliche Klammer der beiden Bereiche „Ressourcen“ und „Agrobusiness“ besteht in dem Ziel, eine auf dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft basierende Form des Wirtschaftens zu erreichen. Es gilt, dieses gemeinsame Ziel sichtbar zu machen und eine „Gesamtcommunity Ressourcen und Agrobusiness“ aufzubauen. Langfristig soll auf dieser Basis Wertschöpfung in Kreisläufen und nicht in Ketten gedacht werden.
Der wirtschaftliche Ausdruck dieser Denkweise ist die Circular Economy. Diese gilt es zu fördern, um die Produktion insgesamt nicht nur CO2-neutral, sondern auch nachhaltig zu gestalten. Ein Ziel kann sein, revierweit einheitliche Regeln und Verfahren zu installieren, die die Standards der Kreislaufwirtschaft berücksichtigen.
Ein weiterer Beitrag des Zukunftsfelds zur Gestaltung des Strukturwandels liegt in seinem Fokus auf der Landwirtschaft und der damit zusammenhängenden Lebensmittelproduktion. Die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors „Boden“ auch für die Generierung neuer Wertschöpfung und Arbeitsplätze muss hervorgehoben werden, sodass das Rheinische Revier sich als ein „Food Valley“ profilieren kann.
Darüber hinaus kann dieses Zukunftsfeld zum Strukturwandel beitragen, indem es den Blick auf das Zukunftsthema nachhaltiges Bauen lenkt. Ganz im Sinne einer Circular Economy könnte unter anderem der recyclinggerechte Rückbau von Kraftwerken vorangetrieben werden. Im Rahmen des Zukunftsfelds kann man darüber hinaus alle am Themenfeld „Bau“ beteiligten Akteure miteinander vernetzen.

Der Revierknoten Ressourcen und Agrobusiness

Unter dem Dach der Zukunftsagentur Rheinisches Revier hat sich im Jahr 2019 u. a. der Revierknoten „Ressourcen und Agrobusiness“ gebildet. Revierknoten sind Facharbeitskreise, zu denen Stakeholder und Interessierte aus dem Rheinischen Revier und dessen Umfeld im Jahr 2019 eingeladen wurden. Nach einer gemeinsamen Auftaktkonferenz aller Revierknoten im September 2019 in Bergheim fand eine erste separate Konferenz des Revierknotens Ressourcen und Agrobusiness im Oktober 2019 in Düren statt. Die Ergebnisse dieser Konferenz flossen in das Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP) 1.0 ein, das im Dezember 2019 verabschiedet wurde. Im Lauf des Jahres 2020 bringen sich die im Revierknoten Ressourcen und Agrobusiness vernetzten Expertinnen und Experten in die Diskussion des WSP 1.0 ein und entwickeln es zum WSP 1.1 weiter.

Kontakt zum Revierknoten Ressourcen und Agrobusiness

Jens Bröker

Ihr Ansprechpartner:
Jens Bröker

Telefon: +49 2421 22-1084001
jens.broeker@rheinisches-revier.de

Projektmanager Revierknoten und Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP)

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Ihr Ansprechpartner:
Philipp Koerfer

Telefon: +49 2461 690-152
philipp.koerfer@rheinisches-revier.de

Sie möchten mehr über das Zukunftsfeld Ressourcen und Agrobusiness erfahren?

  • Lesen Sie hier mehr über die Strategie, die Handlungsfelder und die Ziele im Bereich Ressourcen und Agrobusiness.
  • Lesen Sie das ausführliche Kapitel zum Zukunftsfeld »Ressourcen und Agrobusiness« ab Seite 68 im »Wirtschafts- und Strukturprogramm 1.0«.
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