Zukunftsfeld Raum

In den kommenden Jahren werden Schritt für Schritt die Braunkohlekraftwerke abgeschaltet, deren Tagebaue bislang das Bild des Rheinischen Reviers prägten. Die großen Bagger stellen ihren Betrieb ein. Die drei Tagebaue Inden, Hambach und Garzweiler werden nach und nach mit Grundwasser gefüllt. Dieser Wandel hat massive Auswirkungen auf die gesamte Infrastruktur des Rheinischen Reviers. Mit langfristigem Blick und unter Abwägung aller individuellen Interessen von Gemeinden, Städten, Unternehmen und Anwohnern besteht die einmalige Chance, den Raum des Rheinischen Reviers so zu gestalten, dass er genug Platz für Industrie und Gewerbe bietet. Forschungseinrichtungen sollen hier ebenso ihren Platz finden wie neue Wohnquartiere, Grünflächen und Freizeitareale. Die Anbindung der neu entstehenden Strukturen an eine moderne Verkehrs- und Energieinfrastruktur ist dabei unverzichtbar – für die Menschen im Rheinischen Revier, aber auch für die bestehenden und neu wachsenden Strukturen in Industrie und Gewerbe.
Dieser Strukturwandel kann bereits auf umfangreichen regionalen Vorüberlegungen aufbauen. Es gilt, diese Überlegungen in einem strukturierten Prozess zu einem Gesamtbild zusammenzuführen und umzusetzen.

Die Revierknoten »Raum« und »Infrastruktur und Mobilität«

Unter dem Dach der Zukunftsagentur Rheinisches Revier haben sich im Jahr 2019 u. a. die beiden Revierknoten „Raum“ sowie „Infrastruktur und Mobilität“ gebildet. Revierknoten sind Facharbeitskreise, zu denen Stakeholder und Interessierte aus dem Rheinischen Revier und dessen Umfeld im Jahr 2019 eingeladen wurden. Nach einer gemeinsamen Auftaktkonferenz aller Revierknoten im September 2019 in Bergheim fanden erste separate Konferenzen des Revierknotens „Infrastruktur und Mobilität“ in Mönchengladbach sowie des Revierknotens „Raum“ in Erkelenz statt. Die Ergebnisse dieser Konferenzen flossen in das Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP) 1.0 ein, das im Dezember 2019 verabschiedet wurde. Im Lauf des Jahres 2020 bringen sich die in den Revierknoten „Infrastruktur und Mobilität“ sowie „Raum“ vernetzten Expertinnen und Experten in die Diskussion des WSP 1.0 ein und entwickeln es zum WSP 1.1 weiter.

Kontakt zum Revierknoten Infrastruktur und Mobilität

Dirk Brügge

Ihr Ansprechpartner:
Dirk Brügge

Telefon: +49 2181 601-1020
dirk.bruegge@rheinisches-revier.de

Kontakt zum Revierknoten Raum

Prof.  Christa Reicher

Ihr Ansprechpartner:
Prof. Christa Reicher

Telefon: +49 241 80 95033
christa.reicher@rheinisches-revier.de

Projektmanager Raum
Benjamin Casper

Ihr Ansprechpartner:
Benjamin Casper

Telefon: +49 2461 690-155
benjamin.casper@rheinisches-revier.de

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Ihr Ansprechpartner:
Benjamin Vossen

benjamin.vossen@rheinisches-revier.de

Sie möchten mehr über das Zukunftsfeld Raum und Infrastruktur erfahren?
•    Lesen Sie hier mehr über den Revierknoten „Raum“ sowie hier mehr über den Revierknoten „Infrastruktur und Mobilität“.
•    Lesen Sie das ausführliche Kapitel zum Zukunftsfeld „Raum und Infrastruktur“ ab Seite 112 im „Wirtschafts- und Strukturprogramm 1.0“.
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