Zukunftsfeld Energie und Industrie

Das Rheinische Revier ist stark von der Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrie geprägt. Durch den bevorstehenden Kohleausstieg wandelt sich die Energieerzeugungslandschaft. Produktionsabläufe in der Industrie bedürfen einer Anpassung bzw. einer Flexibilisierung. Die energie- und industriepolitischen Rahmenbedingungen werden sich somit in den kommenden Jahren ändern. Im Prozess des Strukturwandels müssen Wertschöpfung und Arbeitsplätze gesichert bzw. neu geschaffen werden. Dafür sind die beiden Sektoren nachhaltig zu transformieren.
Die existierenden Strukturen in Wirtschaft und Wissenschaft bieten hervorragende Voraussetzungen dafür, das Rheinische Revier zu einer Modellregion für Energieversorgungs- und Ressourcensicherheit zu entwickeln. Dabei sollen Energiewirtschaft und Industrie einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Eine sichere Energieversorgung zu bezahlbaren Preisen ist Grundvoraussetzung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Industrie im Rheinischen Revier. Die Weiterentwicklung von technischen und wirtschaftlichen Lösungen in den Bereichen Energieerzeugung, Netzinfrastruktur, Energiespeicherung und der energieeffizienten Fertigung ist dringend erforderlich.
Wichtig ist, dass die Unternehmen der Region mitgenommen und bei den notwendigen Veränderungsprozessen − etwa in den Bereichen Erzeugung, Produktion, Innovation und Netzinfrastruktur − unterstützt werden. Dies gilt nicht nur für Großunternehmen, sondern insbesondere auch für Stadtwerke und kleine/ mittelständische Unternehmen (KMU), z. B. im Handwerk.

Die Revierknoten Energie und Industrie

Die Themen Energie und Industrie sind so eng miteinander verwoben, dass sie in einem gemeinsamen Zukunftsfeld bearbeitet werden. Dafür haben sich unter dem Dach der Zukunftsagentur Rheinisches Revier im Jahr 2019 zwei sogenannte „Revierknoten“ gebildet. Revierknoten sind Facharbeitskreise, zu denen Stakeholder und Interessierte aus dem Rheinischen Revier und dessen Umfeld im Jahr 2019 eingeladen wurden. Nach einer gemeinsamen Auftaktkonferenz aller Revierknoten im September 2019 in Bergheim fand eine erste separate Konferenz der Revierknoten Energie und Industrie im Oktober 2019 in der Raketenstation Hombroich statt. Die Ergebnisse dieser Konferenz sowie einer dort gestellten Umfrage unter den Teilnehmenden flossen in das Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP) 1.0 ein, das im Dezember 2019 verabschiedet wurde. Im Lauf des Jahres 2020 bringen sich die in den Revierknoten Energie und Industrie vernetzten Expertinnen und Experten in die Diskussion des WSP 1.0 ein und entwickeln es zum WSP 1.1 weiter.

Vorsitzender des Revierknotens Energie

Dr. Andreas Ziolek

Ihr Ansprechpartner:
Dr. Andreas Ziolek

Telefon: +49 209 1672802
andreas.ziolek@rheinisches-revier.de

Weitere Ansprechparter im Revierknoten Energie

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Ihr Ansprechpartner:
Jürgen Beigel

Telefon: +49 151 2582 4641
beigel@energieagentur.nrw

Marietta Sander

Ihr Ansprechpartner:
Marietta Sander

Telefon: +49 209 167 2824
Mobil: +49 171 865 0862
Sander@energieagentur.nrw

Heiko  Skambraks

Ihr Ansprechpartner:
Heiko Skambraks

Telefon: +49 209 167 28 19
Mobil: +49 163 695 07 48
skambraks@energieagentur.nrw

Vorsitzender des Revierknotens Industrie

Dr.  Ron  Brinitzer

Ihr Ansprechpartner:
Dr. Ron Brinitzer

Telefon: +49 2131 9268540
ron.brinitzer@rheinisches-revier.de

Weitere Ansprechparter im Revierknoten Industrie

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Ihr Ansprechpartner:
Anja Mauel

Telefon: +49 2131 9268-536
anja.mauel@rheinisches-revier.de

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Ihr Ansprechpartner:
Dr. Alexander Opitz

Telefon: +49 2131 9268-535
alexander.opitz@rheinisches-revier.de

Projektkoordinatorin Energie und Industrie bei der Zukunftsagentur Rheinisches Revier

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