Die Entwicklung des Aero-Parks am Forschungsflugplatz Würselen-Aachen wird mit weiteren 20 Millionen Euro Strukturmitteln des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Die Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie wurde von der Bezirksregierung Köln bewilligt und soll die nächsten Entwicklungsschritte des Standorts ermöglichen.
Mit den zusätzlichen Mitteln können die Planungen für den mehr als 60 Hektar großen Bereich südlich der Start- und Landebahn weiter vorangetrieben werden. Grundlage dafür sind die bisherigen Fortschritte im Aero-Park 1. Die Fördermittel fließen insbesondere in die Vorbereitung der technischen und verkehrlichen Infrastruktur für weitere Unternehmensansiedlungen aus der Luftfahrtindustrie. Darüber hinaus werden Untersuchungen, Konzepte und Fachgutachten finanziert. Ein städtebaulicher Masterplan soll die Grundlage für eine geordnete und nachhaltige Entwicklung des Areals schaffen.
Marvin Kouchen, Geschäftsführer der Aachener Kreuz Merzbrück GmbH & Co. KG, erklärt: „Die zusätzliche Fördermittelfreigabe ermöglicht es uns, die nächsten Planungsschritte frühzeitig einzuleiten und die Voraussetzungen für weitere Unternehmensansiedlungen zu schaffen. Damit können wir die Entwicklung des Standortes weiter beschleunigen und unsere Position als führender Innovationsstandort für zukunftsweisende und klimafreundliche Luftfahrt stärken.“
Auch die Entwicklung des Aero-Parks 1 schreitet weiter voran: Dort wird bereits gebaut, weitere Vorhaben befinden sich in der finalen Planungsphase. Mit der geplanten Erweiterung südlich des Forschungsflugplatzes sollen zusätzliche Flächen für neue Ansiedlungen geschaffen werden.
Mona Neubaur, Wirtschaftsministerin und Stellvertretende Ministerpräsidentin: „Das Rheinische Revier wird zur Startbahn für klimafreundlichen Luftverkehr. Mit dem Aero-Park geben wir innovativen Unternehmen, neuen Jobs und konkretem Strukturwandel eine Heimat. Das ist Zukunft auf 61 Hektar – hier entstehen echte Perspektiven für die Menschen vor Ort.“
Langfristiges Ziel bleibt der Aufbau eines leistungsfähigen Ökosystems für die Luftfahrt mit Forschungseinrichtungen, Start-ups, Technologieunternehmen und industriellen Produktionsbetrieben. Damit soll der Strukturwandel im Rheinischen Revier nachhaltig unterstützt werden.