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© Kay-Uwe Fischer

Tourismustag im Rheinischen Revier: Vom Strategiekonzept zur Umsetzung

20. März 2026

Nach der Präsentation des Strategiekonzepts zur Tourismusentwicklung im Februar 2025 rückt nun die konkrete Umsetzung in den Fokus. Beim Jahresauftakt auf Burg Obbendorf in Niederzier kamen rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft, Tourismus, Kultur und Politik zusammen, um konkrete Maßnahmen zu diskutieren und zukünftige Erfolge messbar zu machen.

Die Veranstaltung machte deutlich: Das Konzept ist kein Abschluss, sondern der Startpunkt für eine langfristige Entwicklung. Frank Rock, Landrat des Rhein-Erft-Kreises, betonte: „Unser Ziel ist es, das Rheinische Revier zu einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und lebenswerten Tourismusregion auszubauen. Das Strategiekonzept hat dafür bereits den Grundstein gelegt. Die darin enthaltenen Ansätze müssen wir nun mit Leben füllen und in die Umsetzung bringen.“

Fokus auf Umsetzung und Zusammenarbeit

Im Mittelpunkt standen Inhalte und Ziele der neuen Projektphase sowie die Rolle des Tourismus im Strukturwandel. Besonders deutlich wurde die gemeinsame Absicht, das Rheinische Revier als entstehende Landschaft des Wandels touristisch erlebbar zu machen, mit Naturerlebnissen, Industriekultur, neuen Seenlandschaften und kulturellen Angeboten. Die Transformation von der Braunkohleregion hin zu einer innovativen, nachhaltigen und lebenswerten Zukunftsregion soll auch im touristischen Profil sichtbar werden.

Frank Rock ergänzte: „Unsere Heimat glänzt mit vielfältigen Stärken: Naturerlebnis, Radfahren, Wandern, Kultur und Freizeit. Diese Qualitäten müssen wir sichtbar machen, miteinander verbinden und ausbauen und so das Rheinische Revier als echtes Reiseziel weiterentwickeln.“

Zugleich wurde die Bedeutung der Zusammenarbeit unterstrichen: Das aufgebaute Kompetenznetzwerk Tourismus und eine Kooperationsvereinbarung mit zehn Partnern bilden die Grundlage für die weitere Entwicklung.

Der Tourismustag sendet damit ein klares Signal: Tourismus ist ein zentraler Baustein des Strukturwandels und stärkt die regionale Identität ebenso wie die wirtschaftliche Entwicklung.