Tourismus ist in Nordrhein-Westfalen längst ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Rund 650.000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt von der Branche ab, das entspricht etwa fünf Prozent aller Erwerbstätigen im Land. Gleichzeitig stärkt der Tourismus die regionale Wertschöpfung und bringt jährlich Milliardenumsätze in die Regionen.
Auch im Rheinischen Revier eröffnen sich dadurch neue Perspektiven. Ein Beispiel dafür sind Gartenschauen, die nicht nur hohe Besucherzahlen anziehen, sondern bereits in der Vorbereitungsphase wirtschaftliche Impulse setzen. Regionale Unternehmen profitieren von Aufträgen, während Hotels, Gastronomiebetriebe und lokale Dienstleister zusätzliche Nachfrage verzeichnen. Darüber hinaus entstehen neue Grünflächen, Aufenthaltsorte und eine nachhaltige Aufwertung des Stadtbildes, wichtige Entwicklungen für eine Region im Strukturwandel.
Zudem gewinnt der Fahrradtourismus zunehmend an Bedeutung. Erste Veranstaltungen im Rheinischen Revier zeigen bereits, wie ehemalige Braunkohleflächen erfolgreich in attraktive Freizeit- und Tourismusangebote umgewandelt werden können.
Entscheidend bleibt nun, die touristische Infrastruktur weiter auszubauen, Regionen stärker miteinander zu vernetzen und bestehende Angebote sichtbarer zu machen.
Der WDR hat sich in einem aktuellen Beitrag mit den touristischen Chancen in NRW beschäftigt und hat dafür auch das Rheinischen Revier besucht. Dabei spricht Nina Moghaddam mit David Bongartz von der Zukunftsagentur über die Frage, wie Strukturwandel in der Region sichtbar und erlebbar werden kann. Der Beitrag bietet spannende Einblicke in die Entwicklungspotenziale des Rheinischen Reviers.
Hier gelangen Sie zu dem Beitrag des WDR:
Tourismus - Neue Chancen im Inland