Gruppenfoto vor dem Tagebau
© Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler

IGA 2037 offiziell auf den Weg gebracht: Starkes Signal für den Strukturwandel

11. Mai 2026

Mit der Unterzeichnung des Durchführungsvertrags zwischen der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) und dem Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler ist die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2037 für die Region rund um den Tagebau Garzweiler nun auch formell beschlossen. Die Vertragsunterzeichnung gilt als wichtiger Meilenstein für das gesamte Projekt.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung neuer Lebens- und Landschaftsräume rund um den entstehenden Garzweiler-See. Das dezentrale Konzept verbindet verschiedene Orte und Projekte der Region miteinander und soll den Wandel des ehemaligen Kohlereviers sichtbar machen.

Nachdem vor wenigen Wochen auch der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier den Planungen zugestimmt hat, ist sichergestellt, dass die Internationale Gartenausstellung mit Fördermitteln des Strukturwandels gefördert werden kann. Mit der Förderung wird die IGA 2037 zu einem zentralen Projekt des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Ziel ist es, den Wandel des ehemaligen Braunkohlereviers nicht nur landschaftlich sichtbar zu machen, sondern auch langfristige Perspektiven für Wirtschaft, Tourismus, Freizeit und Lebensqualität zu schaffen. Die geplanten Investitionen sollen dazu beitragen, neue Infrastruktur aufzubauen und die Region nachhaltig zu stärken.

Stephan Muckel, Verbandsvorsteher des Zweckverbands LANDFOLGE Garzweiler und Bürgermeister der Stadt Erkelenz, betont die Bedeutung des Projekts für die Region: „Strukturwandel braucht ein attraktives Umfeld für Unternehmen und hohe Lebensqualität für Menschen. Deshalb lautet unser Motto: Neue Lebensräume schaffen.“

Auch DBG-Geschäftsführer Dr. Achim Schloemer sieht in der IGA eine große Chance für das Rheinische Revier: „Die Umstrukturierung eines Kohlereviers und der Beitrag unserer Grünen Branche sind auch international von Interesse.“

Die IGA 2037 soll nicht nur Besucherinnen und Besucher anziehen, sondern langfristige Impulse für Infrastruktur, Freizeit, Tourismus und Lebensqualität setzen. Laut Machbarkeitsstudie werden mindestens 1,8 Millionen Gäste erwartet. Zu den geplanten Hauptstandorten zählen Jüchen-Süd sowie der Bereich Mönchengladbach-Wanlo und Keyenberg.

Darüber hinaus bündelt die IGA zahlreiche Zukunftsprojekte der Region – darunter die Seeentwicklung, das Blau-Grüne Band Garzweiler, der Innovationsstandort Jackerath und das Dokumentationszentrum Tagebau Garzweiler. Viele dieser Projekte sollen bis 2037 bereits sichtbar umgesetzt sein und den erfolgreichen Wandel des Rheinischen Reviers erlebbar machen.

Weitere Informationen zur IGA 2037:

IGA Garzweiler 2037