© Tomas Rodriguez

Gemeinsam auf Lernreise – für die Bildungs- und Fachkräftezukunft im Rheinischen Revier

14. Juli 2026

Wie gelingt lebenslanges Lernen in einer Region, die sich gerade neu erfindet? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 110 Teilnehmende der Fachveranstaltung „Lernreise durch das Rheinische Revier“ der Zukunftsagentur Rheinisches Revier.

Vertreterinnen und Vertreter aus Bildung, Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Gewerkschaften, Verbänden und Strukturwandelprojekten arbeiteten gemeinsam daran, wie eine bessere Vernetzung gelingen kann, statt nebeneinander zu arbeiten. Denn Fachkräftesicherung ist keine Aufgabe, die eine einzelne Institution lösen kann.
 
Im Mittelpunkt standen Fragen wie: 

  • Wie machen wir Bildungsangebote transparenter?
  • Wie überwinden wir Silodenken?
  •  Und wie entsteht aus Vernetzung echte Zusammenarbeit? 

Der gemeinsame Tenor: Vernetzung ist kein Selbstzweck – sie braucht klare Ziele, Transparenz und eine gute Koordination.


Dr. Jens Stuhldreier, Referatsleiter „Berufliche Orientierung und Übergang Schule-Beruf“ im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, betonte: „Auf unserer heutigen Lernreise erleben wir hautnah, wie aus ambitionierten Ideen gute Arbeitsplätze, passgenaue Qualifizierungen und echte Zukunftsperspektiven entstehen.“ 
Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, brachte es auf den Punkt: „Lebenslanges Lernen wird in Zeiten grundlegender Veränderungen immer wichtiger.“ Und Ralf Holtkötter ergänzte: „Wer alleine sucht, verliert den Anschluss. Wer sich vernetzt, findet Wege.“

Gemeinsam entstand eine Landkarte des Bildungsraums Rheinisches Revier. Sie macht sichtbar, welche Akteurinnen und Akteure aktiv sind, welche Angebote bestehen und wo neue Kooperationen entstehen können.