Ina Scharrenbach und Volker Mießeler bei der Förderbescheidübergabe
© Kreisstadt Bergheim

Förderbescheid für das „Haus der Vielfalt“ übergeben

31. Juli 2026

Aus der ehemaligen Paulusschule in Bergheim-Niederaußem soll ein Ort für die Zukunft werden: In den kommenden Jahren entsteht dort das „Haus der Vielfalt“, ein barrierefreies Zentrum für Begegnung, Bildung, Kultur und Integration. Den Förderbescheid hat NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, Ina Scharrenbach, jetzt an Bürgermeister Volker Mießeler übergeben.

Ziel ist es, einen Treffpunkt für Menschen aller Generationen zu schaffen, der insbesondere Kindern und Jugendlichen neue Möglichkeiten für Begegnung eröffnet. Geplant sind unter anderem offene Treffangebote, Bildungs-, Bewegungs-, Medien- und Kulturangebote sowie Unterstützung rund um Schule und Berufsorientierung. Auch das Jugendzentrum wird künftig in dem Gebäude seinen Platz finden.

Ina Scharrenbach: „Hier wird Zukunft gebaut: Mit dem ‚Haus der Vielfalt‘ entsteht in Bergheim ein Ort, an dem Gemeinschaft wächst und Bildung, Kultur und Integration im Mittelpunkt stehen. Aus dem ungenutzten Gelände der Paulusschule wird jetzt ein neuer Treffpunkt, der Menschen verbindet und das Zusammenleben in der Stadt Bergheim stärkt. Dieses vorbildliche Projekt kann nun mit rund 24,2 Millionen Euro gefördert werden. Von der Braunkohle zur Boom-Region: Zusammen gestalten wir das Rheinische Revier für morgen.“

Auch Bürgermeister Volker Mießeler betont die Bedeutung des Projekts: „Mit der Übergabe des Förderbescheides und dem bevorstehenden Start der Umsetzung gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt für die Entwicklung des Stadtteils Niederaußem, wie auch für die gesamtstädtische Entwicklung Bergheims. Im künftigen Haus der Vielfalt kommen Menschen zusammen, lernen voneinander und können sich gegenseitig unterstützen. Mein ganz herzlicher Dank gilt dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, hier insbesondere Ministerin Ina Scharrenbach, für die große Unterstützung dieses wichtigen Projektes“.

Neben der sozialen und kulturellen Nutzung spielt auch Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Das Bestandsgebäude wird umfassend saniert und barrierefrei umgebaut. Vorgesehen sind unter anderem eine energetische Sanierung, begrünte Dachflächen, eine Photovoltaikanlage und die Entsiegelung von Außenflächen. Damit soll zugleich gezeigt werden, wie bestehende Gebäude nachhaltig und zukunftsfähig weiterentwickelt werden können.

Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 25,9 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Vorhaben mit rund 24,2 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen noch 2026 beginnen, die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2029 vorgesehen. Die Inbetriebnahme soll im Laufe des Jahres 2029 erfolgen.

Mit dem „Haus der Vielfalt“ wird nicht nur ein bestehendes Gebäude neu genutzt, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Strukturwandel im Rheinischen Revier geleistet. Der neue Begegnungsort stärkt die Entwicklung des Stadtteils Niederaußem. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie vorhandene Gebäude nachhaltig weitergenutzt und für neue Anforderungen zukunftsfähig gemacht werden können.