Erfolgreiche Förderung im Gigawattpakt: Herzogenrath eröffnet erste PV-Anlage auf dem Rathausdach
„Die Stadt Herzogenrath geht als gutes Beispiel voran, wie man effektiv und nachhaltig die Umwelt und das Klima schützen kann und setzt daher unter anderem auf den Einsatz erneuerbarer Energien. Mit der neuen PV-Anlage auf unserem Rathaus reduzieren wir den CO2-Fußabdruck unserer Verwaltung erheblich und sparen gleichzeitig bei den Stromkosten, was wiederum der Stadtkasse und damit den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt. Eine echte Win-Win-Situation," so Bürgermeister Fadavian.
Die Stadt Herzogenrath wird jährlich voraussichtlich 23.000 Euro an Stromkosten durch die neue PV-Anlage einsparen. Mit der Inbetriebnahme weiterer geförderter Anlagen sollen perspektivisich Stromkosten um fast 300.000 Euro reduziert werden. Die Installation einer weiteren Anlage auf dem Bauhof läuft bereits, für weitere Einrichtungen wie Schulen oder Kindertagesstätten liegen Fördergenehmigungen vor.
Wissenswertes rund um die Herzogenrather PV-Anlage
- Baubeginn: Ende April 2025; Inbetriebnahme: Anfang Juli 2025
- Gesamtleistung: knapp 100 Kilowatt Peak; in einem Jahr könnten rechnerisch 35 Einfamilienhäuser mit Strom versorgt werden
- Ein leistungsstarker Batteriespeicher unterstützt die Anlage mit einer Kapazität von 95 Kilowattstunden
- Mindestens 80 % des erzeugten Stroms wird für die Versorgung des Rathauses genutzt
Über den Gigawattpakt
Mehr als 60 Landkreise, Kommunen, energiewirtschaftliche Unternehmen und Projektträger haben sich im März 2022 gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) zum Bündnis Gigawattpakt zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel ist es, den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Rheinischen Revier voranzutreiben. Konkret: die installierte Stromerzeugungsleistung der Erneuerbaren soll bis zum Jahr 2028 auf mindestens 5 Gigawatt ausgebaut werden. Der Gigawattpakt wird dabei als gesellschaftliches Gemeinschaftsprojekt betrachtet, bei dem jeder Akteur dazu aufgerufen ist, seinen Beitrag zu leisten.
Die Landesregierung NRW befördert den Gigawattpakt, indem sie informatorische und finanzielle Unterstützung anbietet und die regulatorischen Rahmenbedingungen verbessert – u.a. die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren zu Wind- und Photovoltaikprojekten. Bis 2028 werden bis zu 60 Millionen Euro Strukturwandelmittel durch den Bund und das Land NRW zur Verfügung gestellt. Die Kommunen im Rheinischen Revier leisten ihrerseits ihren Beitrag, in dem sie geeignete Flächen planerisch ausweisen. Zur Unterstützung der Kommunen wurde die Kommunale Kompetenz- und Beratungsstelle ins Leben gerufen. Hier können sie kostenfreie und bedarfsgerechte Angebote in Anspruch nehmen.
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Teamleiterin Gigawattpakt
Kommunikation