13 Grad, Sonnenschein, besser konnten die Bedingungen für den NEULAND HAMBACH Gravelride in seiner zweiten Auflage nicht sein. Und so waren auch gut 200 Starterinnen und Starter mehr dabei, als im letzten Jahr. „804 Teilnehmende – Wir sind begeistert“, bilanzierte am Ende des Tages Gerd Wintz vom SV Malefinkbach. Gut 50 freiwillige Helfer des SV und des TV 1885 Huchem-Stammeln, sorgten bei der Veranstaltung am Sonntag für einen reibungslosen Ablauf.
Perfekte Mischung aus Herausforderung und Freiheit
Egal ob Anfänger oder Profi – für jedes Level war beim Gravelride eine Route dabei. Die kleinste Strecke hatte eine Länge von 22 Kilometern und 150 Höhenmetern. Die längste Strecke ließ die Sportlerinnen und Sportler 750 Höhenmeter auf einer Distanz von 76 Kilometern überwinden.
Aber die Sophienhöhe am Hambacher Tagebau im Rheinischen Revier hat mehr zu bieten, als nur perfekte Bedingungen für Radfahrerinnen und Radfahrer: Sie erhebt sich 200 Meter über die Jülicher Börde und ist mit ihren ausgedehnten Wäldern ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die rekultivierten Flächen bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Und so hat so manch ein Teilnehmender am NEULAND HAMBACH Gravelride - an der Versorgungsstation Goldene Aue - über der Aussicht auf die Herde Wildpferde vergessen, dass er nun auch wieder runter muss.
Der WDR hat übrigens auch gedreht und hat für die Sendung „Made in NRW“ den Leiter Regionalentwicklung der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, David Bongatz interviewt. Das alles haben wir in diesem Film festgehalten.