Fast jede elektrische Anwendung erfordert schon heute maßgeschneiderte Batterielösungen - ob Auto, Drohne, Lockenstab oder Mähroboter. An der RWTH Aachen am Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) von Prof. Dr. Achim Kampker forschen Wissenschaftler und Studierende bereits seit Jahren an neuen Batterielösungen im Projekt „Fast Bat“. Dabei geht es vor allem um die beschleunigte und wettbewerbsfähige Entwicklung von neuen Batterien und der Betrachtung des kompletten Lebenszyklus einer Batterie. Ziel ist es, mit den neuen Batterien die Marktreife zu erlangen bzw. eine Produktion im Rheinischen Revier aufzubauen. Rund 300 Arbeitsplätze sollen schon bald rund um das Projekt „Fast Bat“ entstehen.
NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Ina Brandes, und Staatssekretär Matthias Hauer vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, überbrachten jetzt beim Kickoff des „Fast Bat“-Projektes eine Förderzusage über rund 50 Millionen Euro. Geld, welches im Rahmen des Strukturwandels in die Region fließen wird.
„Eine Investition in die Zukunft und wichtig für den Strukturwandel“, nannte Aachens Bürgermeister Dr. Ralf Otten vor den zahlreichen Gästen diese Förderung, und Prof. Dr. Achim Kampker bezeichnete es als Verpflichtung und Verantwortung zugleich, die mit der finanziellen Unterstützung verbunden sei.