16 Millionen Euro für den Wissens- und Innovationscampus in Mönchengladbach und zusätzliche Förderung für Trabrennbahn-Projekt
„Mit dem Umbau des ehemaligen Polizeireviers schaffen wir einen Ort der Begegnung für Wissenschaft, Wirtschaft und Gemeinschaft“, betonte Scharrenbach. Vorgesehen sind ein Gründerzentrum, eine Junior-Uni, ein Campus-Forum sowie ein Kinder-, Jugend- und Familienzentrum. So entsteht ein lebendiger Campus, der weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlt, Talente anzieht und den Strukturwandel im Rheinischen Revier sichtbar macht.
Der erste Bauabschnitt umfasst die denkmalgeschützten Gebäude am nordwestlichen Rand des Areals: die ehemalige Polizeisporthalle wird zu einer modernen Sport- und Versammlungsstätte umgebaut, „Gebäude D“ wird zur Begegnungsstätte für Kinder, Jugendliche und Familien. Auch Freianlagen und technische Gebäudeausrüstung inklusive einer neuen Energiezentrale werden erneuert. Bereits 2023 erhielt das Projekt eine erste Förderzusage in Höhe von 8,9 Millionen Euro für Personal, Voruntersuchungen und Planungen. Der Bauantrag wurde im Juli 2025 eingereicht, der Baustart ist für Frühjahr 2026 geplant. Die Finanzierung teilen sich Bund (90 %), Land NRW (7,5 %) und Stadt Mönchengladbach (2,5 %).
Mönchengladbach macht außerdem Auftakt für das Landesprogramm „Go4Gewerbe“ im Rheinischen Revier
Parallel entwickelt Mönchengladbach die ehemalige Trabrennbahn im Rahmen des Landesprogramms „Go4Gewerbe“ zu einem modernen Gewerbestandort. Das Land unterstützt die Stadt mit einer Landesbürgschaft von 2,3 Millionen Euro, um das Areal in direkter Nähe zum Flughafen Mönchengladbach bis 2029 für innovative Unternehmen, insbesondere aus Luftfahrt und neuen Technologien, zu erschließen.
Beide Projekte zeigen, wie vielfältig der Strukturwandel in Mönchengladbach voranschreitet: Bildung, Forschung, Unternehmertum und neue Arbeitsplätze entstehen, die Stadt setzt aktiv Impulse und macht ihre Transformation sichtbar.