Von der Fliege zum Futter – Eine „tierisch“ nachhaltige Strukturwandelsafari

Es wimmelt und windet sich in diesem Container - 240.000 kleine Larven machen ihren Job und zersetzen alte Tomaten, Brot, Milchreste und mehr. Dieser Omnivore-Container – noch ein Pilotprojekt - steht in Aachen und ist eine Recycling-Anlage für industrielle Lebensmittelreste. Rund 15 Akteure aus dem Rheinischen Revier hatten im Rahmen einer Strukturwandelsafari die Gelegenheit, sich dieses ungewöhnliche Forschungsprojekt anzusehen, das nun seinen Weg zu den Nutztierhaltern im Rheinischen Revier und darüber hinaus sucht.

Nutztiere bekommen im Moment noch sehr viel Soja und Fischmehl beigefuttert. Das ist preiswert, aber geht zu Lasten von Klima und Umwelt. Hier hat Dr. Marius Wenning, Firmengründer des jungen Start-ups Omnivore Recycling, angesetzt. Der Einsatz von Insektenlarven als Futtermittel schont die Ressourcen und stellt daher eine geeignete Alternative dar.

Hinter Onmivore Recycling steht ein ausgeklügelter Kreislauf von schwarzen Soldatenfliegen, ihren Larven, Lebensmittelresten, deren Zersetzung und der Entstehung von Tierfutter, aber auch fruchtbaren Düngers. Wie das geht? Das erklärt Marius Wenning in diesem Video. Weitere Informationen gibt es unter www.omnivor-recycling.com.

 


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