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Vision2025+ Modellstandort für urbane Produktion Aachen Rothe Erde

Die Stadt Aachen strebt die Entwicklung des Gewerbegebiets Rothe Erde hin zu einem Modellstandort für urbane Produktion an. Hierzu soll ein tragfähiges und zukunftsorientiertes Nachnutzungskonzept, das den besonderen Gegebenheiten des Standortes in urbaner Lage Rechnung trägt, erarbeitet werden.  Im Sinne der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und orientiert am Integrierten Klimaschutzkonzept (IKSK) der Stadt Aachen soll darüber hinaus ein innovatives Co2-neutrales lokales Energiesystem aufgebaut werden, das den ansässigen Unternehmen auf der einen Seite planbare und gesicherte Energiekosten garantiert und auf der anderen Seite die Unternehmen in die Lage versetzt, ihre Produkte und Dienstleistungen CO2-neutral anbieten zu können. Dieses Energiesystem soll gleichsam als lokale Energiezelle den Startschuss für die umfassende energetische Ertüchtigung des umliegenden Stadtteils darstellen. Darüber hinaus ist die Schaffung neuer Wertschöpfungsnetze aus dem Bereich des produzierenden Gewerbes, der Kreislaufwirtschaft, der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie dem Bereich des Baugewerbes und dem Handwerk zu prüfen. Das zu erarbeitende Standortprofil wird ergänzt durch effiziente Mobilitätskonzepte, emissionsarmen- und ressourceneffizienten Produktionsweisen, wie etwa vertikalen Produktionsstätten und einer zeitgemäßen Kreislaufwirtschaft. Letzteres adressiert u.a. die Ambitionen, Gebäude und andere Infrastrukturen möglichst ressourcen- und energiearm zu konstruieren, produzieren und wiederzuverwenden. Um die Potentiale des Standortes identifizieren und nachhaltig heben zu können, bedarf es zunächst einer fundierten Standort- resp. einer umfassenden Infrastrukturanalyse. Dem wird sich eine Rahmenplanung anschließen, die das Gewerbegebiet Rothe Erde im Rahmen der Vision “urbane Produktion” im Allgemeinen und einer detaillierten Untersuchung des freiwerdenden Continental-Geländes im Speziellen einschließt. Dieser Rahmenplan wird eingebettet in nachhaltigkeitsorientierte Energie-, Mobilitäts-, Bau-, Klimaschutz- und Digitalisierungskonzepte für das gesamte Quartier. Ziel wird die DGNB-Zertifizierung sein, die ihrerseits wiederum eine zentrale Rolle bei der Erarbeitung eines Nutzungs- und Vermarktungskonzepts und der konzeptionellen Entwicklung eines Kompetenzzentrums für urbane Produktion als Herzstück des Gewerbestandortes dienen wird. Aufgabe des Kompetenzzentrums soll es sein, die Interessen der ansässigen und anzusiedelnden Unternehmen angefangen von Großbetrieben bis hin zu kleineren Handwerksbetrieben und Startups aus dem Produktionssektor zu bündeln und zu vertreten.    
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