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Smart City Bergheim

In dem Projekt „Smart City Bergheim“ soll im engen Austausch mit den Bürger*innen der Kreisstadt Bergheim eine bürgernahe Strategie für den Weg zur „Smart City“ entwickelt werden. Diese ist notwendig, um die Standortattraktivität im Zuge des Strukturwandels zu erhöhen und somit neue Arbeitsplätze zu ermöglichen. Dabei soll die Digitalisierung in den folgenden 8 Bereichen Einzug halten: Infrastruktur, Mobilität, Energie- und Umweltmanagement, Gebäude und Quartiere, Gesundheit, Bildung, Verwaltung, Tourismus und Wirtschaft. Um diesem Ziel zu entsprechen, ist die Weiterentwicklung der bestehenden digitalen Bürgerbeteiligungsplattform „BÜRGER.MIT.WIRKUNG“ (B.M.W) elementar. Denn: Mit Hilfe der Plattform gelingt es der Kreisstadt Bergheim nicht nur, eine direkte Interaktion mit den Bürger*innen über den gesamten Projektzeitraum hinweg zu pflegen; genau dieser Austausch ist es vielmehr, auf den es auch während der Entwicklung und Umsetzung der einzelnen Projektideen ankommt. Entsprechend soll die digitale Plattform nach ihrer Weiterentwicklung u.a. in mehreren Sprachen angeboten und somit von Bürger*innen aller Einkommens-, Alters- und Bildungsschichten auch möglichst barrierefreigenutzt werden können. Auf diese Weise kann die gesamte Bevölkerung im Rahmen von Beteiligungsprozessen zu Strukturwandelprojekten mitgenommen und der Wandel nachhaltig im Einklang mit der Bevölkerung gestaltet werden.   A „Strategische Grundlage inkl. Weiterentwicklung von B.M.W 1.0 zu 2.0“  Die Kreisstadt Bergheim hat bereits in unterschiedlichen städtischen Bereichen digitale Projekte initiiert, die es nun gilt, in eine Gesamtstrategie einzubetten. Die Definition der Schwerpunkte erfolgt einerseits unter Hinzuziehung der digitalen Bürgerbeteiligungsplattform B.M.W 1.0 und somit in direkter Zusammenarbeit mit den Bürger*innen und andererseits durch einen Beirat, welchem bereits etablierte Akteure aus den jeweiligen Schwerpunktfeldern angehören. Anschließend werden die Arbeitsfelder in die Plattform integriert und B.M.W unter Berücksichtigung eines heterogenen Interfaces weiterentwickelt. So soll u.a. dank einer mehrsprachigen Aufbereitung der Plattform, die zudem unterschiedliche Alters-, Einkommens- und Bildungsgruppen adressiert, und die Verfügbarmachung auf mehr Endgeräten künftig ein möglichst breites Publikum in den Strategieentwicklungsprozess eingebunden werden.   B „Smart-City-Strategie inkl. B.M.W 2.0“  Auf Grundlage der definierten Smart-City-Schwerpunktfelder wird der Weg hin zur Entwicklung einer übergreifenden Strategie – unter Einbeziehung der Bürger*innen – geebnet. Dabei sollen bereits bestehende Strukturwandelprojekte für die Integration in die Gesamt-Roadmap vorgesehen werden. Zudem werden gemeinsam mit den Bürger*innen stetig neue Smart-City-Projekte entworfen, die dann einen maßgeblichen Teil zu einem erfolgreichen Strukturwandel beitragen. Eben dafür spielt der Bürgerbeteiligungsprozess erneut eine wesentliche Rolle: B.M.W 2.0 soll, dank der Weiterentwicklung in der ersten Projektphase, ab sofort auch auf allen mobilen Endgeräten verfügbar sein – sprich, es soll eine dazugehörige App konzipiert werden, mit deren Hilfe ein möglichst breites Publikum so gezielt wie möglich angesprochen werden kann.   C „Interkommunale Zusammenarbeit mit weiteren Städten des Rheinischen Reviers“ Zum Abschluss sollen nun andere Städte des Rheinischen Reviers in den Strategieentwicklungsprozess eingebunden und der gemeinsame Austausch mit ihnen gesucht werden. In Zusammenarbeit der Kreisstadt Bergheim mit den übrigen Städten der Region können die bestehenden regionalen Herausforderungen angesichts des Strukturwandels gebündelt und spezifische Lösungsansätze auf Basis des Smart-City-Leitgedankens entwickelt werden. Es ist vorgesehen, die Smart-City-Strategie Bergheims als wegweisendes Beispiel in der Region zu etablieren, sodass auch den anderen Städten im Rheinischen Revier ein Anreiz geboten wird, sich intelligent fortzuentwickeln.
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