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MCPV, Versuchs- und Entwicklungslinie für Photovoltaik-Zellen und -Module

MCPV will die Solarproduktion in der EU auf ein weltweit wettbewerbsfähiges Niveau bringen. Dabei werden Industrie 4.0- und 5.0-Technologien und Methoden in vollem Umfang genutzt, und auf eine integrierte Lieferkette gesetzt. MCPV wird leistungsstarke Solarmodule anbieten, die für eine optimale Leistung im Feld maßgeschneidert sind. Als aktives Mitglied von ESMC und SPE steht MCPV für Innovation und Einsatz fortschrittlicher Fertigungstechniken. Eigene F&E Aktivitäten sowie die Zusammenarbeit mit führenden Forschungsinstituten wie FZ Jülich, der RWTH, Fraunhofer FIT und ISE, CEA-INES, TNO und anderen F&E&I-Zentren der EU werden es MCPV ermöglichen, zuverlässige, leistungsstarke und nachhaltig wettbewerbsfähige Zellen und Module zu produzieren, wo ein Schwerpunkt auf der Minimierung des CO2-Fußabdrucks von den Rohstoffen bis zum Endprodukt liegt. Durch die Integration eines eigenen Testzentrums wird MCPV die höchsten Qualitäts- und Zuverlässigkeitsstandards der Branche haben und die Produkte kontinuierlich durch Dritte überprüfen lassen. MCPV wird ab Q1-2023 Bestellungen für Hetero Junction-Module annehmen. MCPV wird bis 2024 auf GW-Größe hochfahren und will der am schnellsten wachsende integrierte Zell- und Modulhersteller in der EU werden, mit Produktionsstätten in Deutschland (NRW) und Spanien. MCPV entwickelt einen Standort in der Nähe von Mönchengladbach, um in einem ersten Schritt eine Pilot-F&E-Linie von 300 MWp für die Produktion von photovoltaischen Si-HJT-Zellen und -Modulen zu errichten, die über 200 neue Arbeitsplätze in den Bereichen Fertigung, Wartung, Technik und Logistik im Rheinischen Revier schaffen wird. In engen Kooperationen mit den oben genannten Universitäten, Forschungseinrichtungen sowie mit Maschinenbauunternehmen werden (i) Prozessoptimierungen in den Produktionsprozessen, z.B. durch die Integration von Industrie 4.0, Industrie 5.0 Produktionsmethoden durchgeführt, (ii) die Si-HJT-Technologie weiter entwickelt, z. B. durch die Einführung kostengünstiger nachhaltiger Materialien, und (iii) eine Erhöhung des Wirkungsgrades, z. B. durch eine Tandemzellenstruktur angestrebt. Die F&E-Linie wird als Prüfstand für die Umsetzung der Technologie-Roadmap von MCPV dienen und an der Weiterentwicklung der Technologieentwicklung sowie der Produktionsprozesse beteiligt sein. Sie wird für die virtuelle Inbetriebnahme und die Erstellung eines digitalen Zwillings modelliert, um ein digitales Zwillingsmodell für die Hochlaufphase in 3-GW-Expansionsschritten zu entwickeln. Ein geplantes NEXT LEVEL Solar HJT Cluster zielt darauf ab, die Wertschöpfungskette der Solarzellen- und Modulproduktion zu integrieren und Geschäftsmodelle in wettbewerbsfähiger GW-Größe zu optimieren. Das Solar HJT Cluster wird sich auf ein integriertes Cluster-Lieferkettenmodell konzentrieren, das sich auf die Minimierung des Ressourcenverbrauchs, industrielle Symbiosen und Kreislaufwirtschaft konzentriert. Auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters in der Nähe von Mönchengladbach wird eine Brachfläche mit drei Entwicklungsphasen entstehen. In Phase 1 ist die Ansiedlung von Rohmaterialhandling, Wafer-, Zell- und Modulproduktion mit einer Jahreskapazität von 3 GW geplant. In Phase 2 wird eine spezielle Anlage für umweltfreundliches Solarglas der nächsten Generation gebaut, in die die Nutzung grünen Wasserstoffs und anderer Energieeffizienztechnologien integriert wird. Die Produktionskapazität steigt für Wafer- und Zellen auf 6 GW und Module auf 5 GW pro Jahr. In Phase 3 wird die Produktion weiter ausgebaut und bis 2027 eine Gesamtkapazität von 15 GW erreicht mit ca. 3000 neue Arbeitsplätzen. Das NEXT LEVEL Solar HJT Cluster wird auf eine kohlenstoffneutrale Produktion und unterstützende Infrastrukturen abzielen, um die Anforderungen von MCPV an ein kohlenstoffarmes Produkt-Ökodesign zu unterstützen und das Projektziel einer HYPER-effizienten Produktion zu erreichen, während gleichzeitig ein menschenzentriertes Arbeitsumfeld geschaffen wird.
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