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Institut für Zukunftsbildung

Digitalisierung, Klimawandel, Technologietransformation, demografischer Wandel – unsere Gesellschaft steht vor enormen Herausforderungen in einer sich verändernden Welt. Dabei sind manche Regionen schon heute stärker vom Wandel betroffen als andere: So müssen beispielsweise die Braunkohle-Reviere Deutschlands, und damit auch ganz konkret das Rheinische Revier, den Strukturwandel meistern. Dabei wird die wichtigste Kompetenz von uns Menschen zunehmend die Fähigkeit, konstruktiv mit diesen Veränderungen umgehen zu können: ·        Wir müssen eine aufgeschlossene Haltung gegenüber Veränderungen entwickeln. ·        Wir müssen auf Veränderungen reagieren können und sie als Chance begreifen. ·        Wir müssen das nötige Rüstzeug erlernen, um diese Veränderungen selbst gestalten zu können.  Das Institut für Zukunftsbildung trägt mit Praxis- und Transferforschung zu einem positiven Umgang mit Veränderungen bei und ermöglicht das Lernen für das 21. Jahrhundert. Dafür sind die frühen Jahre der Kindheit ganz entscheidend. Gerade im Alter zwischen drei und zehn Jahren entwickeln Kinder grundlegende Haltungen, die ihr Handeln in ihrem ganzen Leben prägen. Es kommt ganz entscheidend auf die Erfahrungen an, die sie in ihren ersten Bildungseinrichtungen machen. In Kita und Grundschule erleben sie sich als selbstwirksam – oder auch nicht. Es kommt darauf an, welche Bildungssituationen die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte gestalten. Die internationale Lernforschung hat die enorme Bedeutung der Kombination fachlicher, personaler und sozialer Kompetenzen erkannt. Nun gilt es, in Deutschland die Bildung für das 21. Jahrhundert zu entwickeln, die Kinder stark macht für einen konstruktiven Umgang mit Veränderung in ihrem ganzen Leben. Diesem Ziel will sich das Institut für Zukunftsbildung widmen.  Dafür bringt das Institut für Zukunftsbildung nationale Wissenschaftler*innen aus der Lern- und Bildungsforschung mit Praxis-Expert*innen, also Fach-, Lehr- und Leitungskräften aus Kitas und Grundschulen, aus dem Rheinischen Revier zusammen. Gemeinsam und gleichberechtigt entwickeln sie innovative Lösungen, um die entscheidenden Kompetenzen für das 21. Jahrhundert bereits in der frühen Bildung zu stärken. Diese Ansätze werden miteinander in den Bildungseinrichtungen der Region konzipiert, erprobt, evaluiert und in unterschiedlichen Formen auch für andere Bildungseinrichtungen nutzbar gemacht, so dass deutlich mehr Menschen davon profitieren, als unmittelbar daran beteiligt sind.  Das Institut für Zukunftsbildung siedelt sich in weiteren Regionen an, die den Wandel besonders spüren und jetzt darauf reagieren müssen. Die Gesamtleitung des bundesweit agierenden IZB soll sich im Braunkohleabbau-Gebiet „Mitteldeutsches Revier“ befinden, weitere Standorte sind neben dem im Rheinischen Revier im Lausitzer Revier und in dem vom Wandel in der Autoindustrie betroffenen Heilbronn-Franken vorgesehen. Insgesamt sind aktuell vier Standorte geplant.  Das Institut für Zukunftsbildung nutzt die Expertise und das Netzwerk der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. So profitiert es zum Beispiel von den Erfahrungen der Stiftung im Zusammenbringen von Theorie und Praxis. Doch auch die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ selbst kann später von den Ergebnissen des Instituts für Zukunftsbildung profitieren – zum Beispiel um die Ergebnisse des IZB später in ihre Angebote einfließen zu lassen, um bundesweit verbreitet zu werden. Das IZB ist aber kein Projekt der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ – es ist unabhängig davon. Für das IZB soll eine eigene Stiftung gegründet werden. Der Prozess dafür läuft bereits. Die Skizzeneinreichung wird daher zunächst vom Verein „Haus der kleinen Forscher“ e.V. übernommen. Aktuell formiert sich das Institut für Zukunftsbildung, 2022 wird die Eröffnung der vier Standorte vorbereitet und soll 2023 erfolgen.
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