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eco|one / Nachhaltiger Modellort im Rheinischen Revier

Trotz Klimawandel und Pandemie belegen die Deutschen einen der obersten Ränge im World-Happiness-Report[1] der Vereinten Nationen. 78% sind mit ihren Lebensverhältnissen zufrieden[2]. Doch das könnte sich bald ändern.   Seit der verheerenden Flutkatastrophe sind die Sorgen der Menschen größer denn je[3]. Klima, Ressourcenknappheit und Artensterben stellen die Menschheit vor nie dagewesene Herausforderungen. [4 Spätestens seit Fridays for future weiß jeder, dass wir nicht nur zu viel Treibhausgase produzieren, sondern dass wir insgesamt mit unserer Lebensweise „auf Pump“ leben. In NRW verbrauchen wir statt der uns zustehenden 1,1 globalen Hektar ganze 5,8.  Wir bräuchten die Erde mehr als 3 mal, wenn alle so leben würden wie wir.[5] Drei von vier Deutschen wollen daher nachhaltiger leben[6].  Die Frage ist nur wie? Wie können wir weiter so zufrieden leben wie bisher, aber dabei mit nur einer Erde auskommen?  Wie nehmen wir dabei die Sorgen[7] der Menschen ernst und entwickeln gleichzeitig eine positive Vision für die kommenden Generationen?  Diesen Fragen widmet sich eco1.   eco1 ist ein ideologiefreies und evidenzbasiertes Pionier-Projekt, das anschlussfähig an die IBTA und die Entwicklungsziele des WSP ist und mittels eines starken Konsortiums umgesetzt werden soll. Ziel ist ein Prototyp in Form einer naturnahen Modell-Siedlung, eines idyllischen Sehnsuchtsortes, in dem die Menschen nicht nur Nichts entbehren, sondern sogar ein ausgeglicheneres und gesünderes Leben führen. Zusammen mit Wissenschaftlern, Ingenieuren und Handwerkern erproben und optimieren sie dabei eine zukunftsfähige Lebensweise.   In Kooperation mit etablierten Instituten, Hochschulen und regionalen Unternehmen wird eco1 ein interdisziplinärer Brennpunkt für ganzheitliche Lösungsansätze, insbesondere in Bereichen der nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft – Klima, Resilienz, Innovation und Biodiversität. Wie schaffen wir z.B. einen optimalen Bodenaufbau zur maximalen Co2 Speicherung für den Kompensationshandel der Zukunft? Wie verbinden wir die Produktion neuartiger Baustoffe wie z.B. aus Pilzmyzel[8] mit hocheffektiver Permakultur[9]? Wie verträgt sich Renaturierung mit Agroforst?   Ohne komplexe Strategien werden wir in Zukunft weder die Umweltprobleme lösen, noch ökonomische Ziele erreichen.Pragmatisch und faktenbasierend will eco1 die regionale Wirtschaftsstruktur stärken.Ressourcen sparen, Systemschwächen finden, Kosten reduzieren und Energien intelligent organisieren wird genauso zentral sein wie Resilient Building Design, Energy Harvesting, Circular- und Sharing Economy. So werden gemeinwohl-ökonomische Ansätze weiterentwickelt, ebenso wie Methoden des Teambuilding, Mental Health, Selbstfürsorge und Achtsamkeit. Forscher aus unterschiedlichsten Bereichen finden in diesem Pionier-Projekt ein optimales Experimentierfeld mit Digital Twin. Hier können neue Ideen direkt auf ihre Alltagstauglichkeit und Akzeptanz hin überprüft und umgesetzt werden.   Der Hauptzweck von eco1 liegt in seiner Etablierung in die Mitte der Gesellschaft. Denn ob eine nachhaltige Transformation gelingen wird, wird vor allem davon abhängen, ob wir es schaffen breite Teile der Bevölkerung mit zu nehmen. Dazu braucht es nicht noch mehr Warnungen vor dem Kollaps, sondern positive Visionen[10], und Orte, die uns konkret zeigen, wie ein lebenswertes, nachhaltigeres Leben aussehen könnte.   Dafür entwickelt eco1 eine mehrgleisige Kommunikations-Strategie. Digital - Didaktisch - Partizipativ. eco1 vermittelt Informationen nicht nur über eine digitale Plattform, sondern auch direkt, als touristischer Hotspot und Ort des Lernens.Der erste Schritt ist die Einbeziehung der Menschen vor Ort, im pop-up-eco-hub, eine Veranstaltungsreihe mit thematischen Schwerpunkten, Marktplatz und Messe. Hier werden Befragungen durchgeführt, Meinungen erhoben, vorgestellt und diskutiert. Hier wird Zukunft erdacht, nicht im Silicon, sondern im Rheinischen Innovation Valley.
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