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Campus für transformatives Forschen, Lernen und Handeln

Anm.: Aus Gründen der Zeichenbegrenzung wird auf das Gendern der Sprache verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter. Morschenich-Alt gilt als ein Aushängeschild für den früheren Ausstieg aus der Braunkohle und wird zu einem Ort der Zukunft entwickelt. Der Ort bietet die einzigartige Möglichkeit, unterschiedliche Maßstabs-, Zeit- und Akteursebenen sowie Zukunftsthemen miteinander zu verknüpfen und unter Einsatz innovativer Konzepte, Prozesse, Teilhabeformate und Instrumente nicht nur den Ort selbst zu transformieren, sondern auch als sogenanntes Next-Practice-Projekt der Sprungtransformation eine überlokale Strahlkraft zu entwickeln. Um diese einmalige Chance proaktiv voranzutreiben, wird Morschenich-Alt zu einem Campus für transformatives Forschen, Lernen und Handeln (CTH). Hier werden abstrakte und überlokale Themen konkret verankert und erprobt, hier treffen Raumentwicklung und kulturelle Praxis, Forschung, Bildung und Innovation unmittelbar aufeinander. Und hier entsteht jener neuartige Teilhabe- und Vermittlungsort, der themenorientierte Dialog- und Handlungsräume eröffnet, gemeinsame Visionen entstehen lässt und Formate exemplarisch erprobt, um in das gesamte Revier und die Region zu wirken. Folgende sieben Pilotprojekte und Formate sind geplant: P1 CTH Für den CTH wird ein Konzept für ein Kommunikations- und Arbeitsumfeld entwickelt, in dem wissenschaftliche Ansätze oder Änderungen bestehender Instrumentarien einem Praxistest unterzogen und auf deren Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Gemeinwohlorientierung hin überprüft werden. Unterschiedliche Formate ermöglichen Austausch und bieten Platz für inter- und transdisziplinäre Synergien. P2 Residency-Programm und Dependance Jedes Semester arbeiten zwei bis drei (Hoch-)Schulen vor Ort zu lokalen Transformationsthemen. Sie erarbeiten die Aufgabenstellungen und Projekte vor Ort selbst und können auf unterschiedliche Räume, Infrastrukturen, den Wissensspeicher und eine breite Expertise vor Ort zurückgreifen. P3 Erlebbarer Wissensspeicher Mit dem Wissensspeicher entsteht ein physischer Ort, an dem Wissen rund um die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Morschenich-Alt langfristig verfügbar gemacht wird. Lösungen für maßstabsübergreifende Fragestellungen der ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Transformation wie auch alternative gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten stehen hier als Allgemeingut zur Verfügung. P4 Transit Mor. Der Narrative Space wurde in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Futurium (Haus der Zukünfte) 2021 in Berlin uraufgeführt. In Morschenich-Alt wird dieser mobile Inspirationsraum neu erschaffen, um zukunftsweisende Narrative zum nachhaltigen Leben in der Region zu implementieren. Das Projekt charakterisiert sich durch seine überregionale Sichtbarkeit und eine mediale Verknüpfung ins Regierungsviertel Berlin. P5 Summer Summary Die immersiv gestaltete 3-5-tägige Gesamtinszenierung des Ortes fasst jährlich den Stand des Transformationsprozesses unter Einbeziehung aller Akteure zusammen und macht ihn partizipatorisch für die Öffentlichkeit erlebbar. Dadurch werden nicht nur Inspirations-, Begegnungs- und Vernetzungsräume geschaffen, sondern auch der im Teilhabeprozess notwendigen Transparenz Sorge getragen. P6 Internationale Summer School Die Summer School ist ein Format, welches ein 10-tägiges temporäres Arbeits-, Teilhabe- und Testumfeld für ganz unterschiedliche Akteure erschafft und für die breite Öffentlichkeit erfahrbar macht. Durch den internationalen Ansatz werden überlokales Wissen, regionale Akteure und lokale Fragestellungen miteinander vernetzt und in einen gemeinsamen Lernprozess auf Augenhöhe überführt. P7 www.ort-der-zukunft.de www.ort-der-zukunft.de ist eine webbasierte Plattform neuen Formates, die zugleich 1. Wachsendes Archiv, Mediathek und Datenbank, 2. Prozessbegleitung, 3. Partizipations- und Teilhabeformat, 4. Netzwerktool und 5. Informationsplattform und Newsletter ist.
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