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Artsynth – ein Konzept für die Schaffung digitaler Zwillinge für Kunstwerke

Artsynth ist ein Konzept für die Schaffung digitaler Zwillinge von physischen Kunstwerken.    Als ein dezentrales und auf einen Smart-Contract basierendes Dateiformat, beinhaltet Artsynth alle relevanten Informationen zu einem Kunstwerk und befördert die Handhabung dessen als Kulturgut und Ware auf den Stand von Web 3.0.   Kernstück oder Genesis-Information von Artsynth ist eine vom Urheber erstellte, unveränderbare Kerndatei, die alle wichtigen Rahmeninformationen zum bestehenden, physischen Kunstwerk liefert (Autor, Titel, Beschaffenheit, Zustand, Restauration, Geschichte, Rechte etc.). Ergänzungsrechte unterschiedlicher Kategorien und Hierarchien werden an Benutzer verliehen, um Artsynth Datensätze mit weiteren Informationen zu ergänzen, die werkrelevant sind. Laien wie Fachleute, Institutionen wie Vereine können so ihren Beitrag zu einem Kunstwerk einfach und sicher referenzieren. Behörden (Kulturschutz, Zollverwaltung, Polizei) und Verwertungsgesellschaften (VG Bild Kunst) können sich effizient und zielgerichtet über Güter austauschen und Rechte klären. Künstler können mit Artsynth ihre Bildrechte selber verwalten und ihr Werk zukunftssicher mit Informationen referenzieren und direkt vermarkten.    Für das zukünftige marktwirtschaftliche Modell einer Sharing-Economy in einer nachhaltigen Gesellschaft bedeutet ein Konzept wie Artsynth auch eine Verfügbarmachung von Gütern für den Verleih und auch direkten Verkauf ohne Informations- und Zugangsbarrieren. Ähnlich was die EAN für die Produktkennzeichnung im Einzelhandel ermöglicht hat, kann Artsynth auch im Kunstmarkt anbieten und als Schnittstelle Auktionshäuser, Onlineplattformen, Galerien, Institutionen und Behörden mit Informationen beliefern.    Die Vielfalt an Vorteilen betreffen Individuen, Forschung, Kulturschutz und -pflege, Rechteverwertung, Logistik und die Versicherungswirtschaft. Das Konzept verbindet die vom Projektaufruf REVIER.GESTALTEN thematisierten Zukunftsfelder Ressourcen, Innovation, Bildung, Raum und Infrastruktur und soll als virtuelles Werkzeug einen massgeblichen Beitrag zur digitalen Revolution in der Kunstbranche liefern.   Der Ideengeber von Artsynth, Timo Niemeyer, bringt viele Jahre Erfahrung im Kunstmarkt und Art Tech mit: Er zeichnete verantwortlich für den Aufbau und Verkauf der Kunstplattform Artusiast an die Artnet AG (2015), ist zusammen mit dem Kölner Fintech Unternehmen trimplement Mitgründer des Blockchain Kunstprojektes Value Manifesto (seit 2016), Mitglied verschiedener kunstbezogener Stiftungen und bringt ein Netzwerk im europäischen Kunstmarkt mit. Geplant ist das Vorhaben unter anderem im Verbund mit trimplement, dem Blockchain Reallabor und kulturellen Institutionen des Rheinischen Reviers. 
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