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teaser-bildFoto: Zukunftsagentur Rheinisches Revier

27.08.2020

Zweite Fachkonferenz des Revierknotens »Ressourcen und Agrobusiness«

Ein breit eingeladenes Publikum und alle Interessierten konnten gestern live aus der digitalCHURCH in Aachen die zweite Fachtagung des Revierknotens Ressourcen & Agrobusiness verfolgen. Kernthemen der Veranstaltung waren der aktuelle Arbeitsstand des Revierknotens bei der Überarbeitung des Zukunftsfeldes im WSP 1.0 sowie ein Ausblick auf die kommenden Aktivitäten.

Als Vorsitzender des Revierknotens eröffnete Jens Bröker die Veranstaltung und stieg dann unmittelbar in den Dialog mit Oliver Lühr (Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft, KNUW) ein, der die Veranstaltung moderierte. Neben ihren Grußworten gaben die live zugeschalteten Gäste, Alexandra Landsberg (Leiterin der Stabsstelle „Strukturwandel Rheinisches Revier“ im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW) und Ralph Sterck (Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier) einen sehr informativen Überblick über aktuellste Entwicklungen auf Bundes- und Landesebene für unser Revier.

Die Zuschauer konnten außerdem die beiden Projektmanager des Revierknotens kennenlernen. Dr. Ruth Hausmann und Dr. Stephan Piotrowski stellten sich und ihre vielseitige Arbeit für die Zukunftsagentur vor. Insbesondere jedoch präsentieren die beiden die zentralen Ergebnisse einer jüngst abgeschlossenen Online-Umfrage zum Stimmungsbild im Rheinischen Revier in Bezug auf das Zukunftsfeld Ressourcen & Agrobusiness im WSP 1.0. Die Ergebnisse der Befragung können in Kürze hier runtergeladen werden.

Ein persönliches Gesicht bekam die Ergebnispräsentation durch eingefangene Meinungen zum Strukturwandelprozess. Einige Teilnehmer der Befragung hatten sich bereit erklärt, in kurzen Videostatements ihre Ansichten zur bisherigen Arbeit des Revierknotens darzulegen. Es wurde deutlich, dass der Revierknoten Ressourcen & Agrobusiness auf einem guten Weg ist, aber noch viele Herausforderungen zu meistern hat.

Auch der zugeschaltete Leiter der Abteilung für Nachhaltige Entwicklung, Klimawandel und Umweltwirtschaft im NRW-Umweltministerium, Viktor Haase, betonte noch einmal eine dieser Herausforderungen, nämlich den Aspekt der ganzheitlichen Betrachtung von Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourceneffizienz für das Rheinische Revier. Er sieht aber im Strukturwandel auch eine große Chance für die Region, in die Energiewende zu investieren und die geförderten Projekte fit für Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft zu machen.

Um all diesen Herausforderungen gerecht zu werden, insbesondere aber auch zur Vernetzung von Akteuren, zur Konkretisierung von Fördermaßnahmen und zur Ermittlung von weiteren Bedarfen, plant der Revierknoten in den kommenden Wochen und Monaten Akteursgespräche zu verschiedenen Themen. Auf diese Weise will der Revierknoten das aktuelle WSP 1.0 zu einer verbesserten Version 1.1 fortschreiben.

Abschließend betonte somit der Revierknotenvorsitzende Jens Bröker: „Wir sind noch lange nicht auf der Zielgraden, aber wir sind gut in diesen Langstreckenlauf gestartet. Der Blick auf das große Ganze bleibt entscheidend, denn der Erfolg der Projekte wird sich daran messen, welchen Beitrag sie zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, zu Wertschöpfung und für den Klimaschutz leisten können.“

Ein Mitschnitt kann im YouTube-Kanal der Zukunftsagentur abgerufen werden.

Die Ergebnisse der Umfrage des Revierknotens "Ressourcen und Agrobusiness" zum Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP) 1.0 kann hier heruntergeladen werden.

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