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teaser-bildFach­leute aus dem inde­land infor­mierten sich in der Lau­sitzFoto: Entwicklungsgesellschaft Indeland GmbH

13.08.2020

Schwimmende Häuser für den Indesee

Schwimmende Häuser im Tagebausee? Was im Rheinischen Revier noch Zukunftsvision ist, wurde im Osten Deutschlands bereits ein Stück weit Realität. Dort haben sich mehrere stillgelegte Tagebaue bereits in attraktive Seen mit einzelnen »Amphibienbauten« verwandelt. Was in diesem Zusammenhang bei der Befüllung und Nutzung des künftigen Indesees zu beachten ist, erfuhren Planungsverantwortliche aus dem indeland während der Sommerferien bei einer von der Gemeinde Inden organisierten Klausurtagung in der Lausitz.

An der mehrtägigen Exkursion ins Lausitzer Seenland nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Inden, der Entwicklungsgesellschaft indeland, der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, der RWE AG sowie der Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Bergbehörde teil. In Gesprächen mit Menschen, die in der Politik und der Verwaltung tätig sind, konnten sie diverse Fachfragen erörtern und viele wertvolle Hinweise für die Praxis in den kommenden Jahren mitnehmen. Dabei ging es unter anderem um rechtliche Fragen, zum Beispiel wie ein Hafen geplant und gebaut werden kann, wenn die benötigte Fläche noch unter der sogenannten Bergaufsicht steht.
Besonders groß war das Interesse der indeland-Delegation an einem fachlichen Austausch zu den »Schwimmenden Bauten« in der Lausitz. An der Brandenburgischen Technischen Universität gibt es dazu einen Forschungsschwerpunkt im Bereich Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung. Das dort zu Amphibienbauten gesammelte Wissen könnte künftig einem für Inden angedachten Kompetenzzentrum zugutekommen.
Zu allen Programmpunkten besichtigte die Gruppe passende Bauobjekte, beispielsweise den Wohnhafen Scado 5, den Stadthafen Senftenberg, das Besucherbergwerk F60, den Cottbuser Ostsee und den Aussichtsturm Rostiger Nagel. Dabei zeigten sich viele Gemeinsamkeiten, aber auch die geografischen und sozialen Unterschiede der west- und ostdeutschen Braunkohlereviere.

(Quelle: indeland GmbH)

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