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teaser-bildIdeen aus und für die Land­wirt­schaft im Rhei­ni­schen RevierFoto: Projekt Setup Food Strip

16.10.2020

Projekt "Setup Food Strip" vernetzt über Ideenbörse Land- und Ernährungswirtschaft und Start-Ups

Am 6. Oktober fand die Ideenbörse „Vernetzung vom Acker bis zum Teller“ auf dem Heinenhof in Pulheim statt. Über 90 Vertreter aus der Landwirtschaft, der Land- und Ernährungswirtschaft und von Start-Ups arbeiteten an Innovationen für den Strukturwandel im Rheinischen Revier.

Die Ergebnisse des Workshops mit mehr als 90 Teilnehmenden können sich sehen lassen. Die Bandbreite reicht von der Planung einer Vermarktungsplattform, über die Entwicklung eines proteinreichen Müsliriegels und eines Open-Source-Seed Brotes, bis hin zur Gestaltung eines Regionalregals für Getreideprodukte. An den Ideen wird jetzt mit Engagement weitergearbeitet.

„Ein erster Grundstein für unseren Food Strip ist gelegt. Wir freuen uns über so viel Interesse vor allem von Seiten der Landwirtschaft!“ sagt Clara Dorn, Mitarbeiterin beim Ernährungsrat Köln und eine der Organisatorinnen der Ideenbörse. „Obwohl größere Treffen derzeit ein heikles Thema sind, haben sich hier Menschen entlang der gesamten Wertschöpfungskette versammelt – das zeigt doch die Dringlichkeit für eine solche Veranstaltung!“, ergänzt Zoe Heuschkel. Gemeinsam mit Clara Dorn und Matti Wirth (RWTH Aachen) hat die Mitarbeiterin der FH Südwestfalen die Veranstaltung geplant.

Alfred Schroeter ist glücklich über das gelungene Event. Er verwaltet den besonderen Veranstaltungsort in der historischen Kornmühle und treibt den Strukturwandel im Rheinischen Revier ganz praktisch voran: „Wir auf dem Heinenhof sehen den Wandel als Chance und suchen nach neuen Lösungen. In den nächsten Jahren wünschen wir uns hier Manufakturen und Workshops, die sich mit dem Ernährungsthema beschäftigen. Dafür stellen wir gerne Räumlichkeiten zur Verfügung.“ Derzeit beherbergt der Ort schon eine Mikrobrauerei und eine kleine Ölmühle, eine Ziegenkäse-Manufaktur und eine Hofbäckerei sollen folgen.

Entstanden ist die Idee zur Ideenbörse aus dem Projekt Setup Food Strip, das in Kooperation der RWTH Aachen, des Ernährungsrats Köln und der Fachhochschule Südwestfalen durchgeführt wird. Setup Food Strip hat zum Ziel, regionale Wertschöpfungsketten im Rheinischen Revier aufzubauen, den Strukturwandel zu begleiten und neue Geschäftsmodelle in der Ernährungswirtschaft zu entwickeln.

Für das Projekt Setup Food Strip beginnt nun die nächste Phase: Die von RWE für das Projekt zur Verfügung gestellten Rekultivierungsflächen werden für die nächste Saison verplant. Auf jeweils ungefähr zwei Hektar soll gezeigt werden, welche Vielfalt auch auf Rekultivierungsflächen möglich ist. Mit der Umsetzung wird sich bald ein Planungsworkshop beschäftigen. Einige Projektgruppen der Ideenbörse wurden direkt eingeladen, um dort weiter an ihrem Konzept zu arbeiten. „In 2020 hatten wir schon verschiedene Gemüse sowie Quinoa und Ackerbohne auf den Flächen. Das war spannend zu sehen, in 2021 kommt noch mehr Vielfalt!“ freut sich Matti Wirth. Am 24. November veranstaltet er mit seinen beiden Kolleginnen den Planungsworkshop.

Weitere Informationen

Das Projekt Setup Food Strip wird mit Mitteln des BMWi - Bundesmodellvorhaben "Unternehmen Revier" - gefördert. Die Veranstaltung wurde mit Mitteln des LANUV NRW unterstützt.

Kontakt


(Alle Bilder: Projekt "Setup Food Strip")

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