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17.12.2020

Projekt ReBAU: Einladung zur digitalen Exkursionsreihe “Reinventing the Building Sector - Architektur der Ressourcenschonung“

Das Projekt „Regionale Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“, kurz ReBAU, bietet eine digitale Exkursion zu Gebäuden aus nachwachsenden, wiederverwendeten und rezyklierfähigen Materialien in Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Die Veranstaltungsreihe startet am 4. Februar und ist kostenfrei.

Ein umfassender Ressourcen- und Klimaschutz gewinnt auch im Bausektor an immer größer werdender Bedeutung. Der Weg vom reinen Energiesparen hin zu einer ressourcenschonenden Bauweise benötigt ein Umdenken im Sinne einer Ressourcenwende. Denn durch einen intelligenten Ressourceneinsatz und die Umsetzung von Prinzipien der “Circular Economy” lassen sich CO2-Emissionen, Rohstoffverbrauch und Primärenergiebedarf auf ein Minimum reduzieren. Einige Gebäude sind in diesem Sinne schon umgesetzt worden und dienen als Vorbilder für eine neue ressourcenschonende Baukultur.

Das Programm der digitalen Exkursionsreihe:

Uhrzeit: jeweils 17.00 - 18.45 Uhr

4. Februar: Reinventing the Region: Bauen mit lokalen, nachwachsenden Rohstoffen (auf Deutsch)

Gebäude aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz zählen zu den ältesten Bauweisen und haben den Vorteil, dass sie CO2-Emissionen einsparen, ein gesundes Raumklima schaffen und durch die lokale Verfügbarkeit ihrer natürlichen Werkstoffe sich globalen Konflikten wie jenen um Erdöl entziehen.

  • The Cradle (Düsseldorf), HPP Architekten/INTERBODEN
  • Schmuttertal-Gymnasium (Diedorf), HK Architekten/Florian Nagler Architekten, Präsentation durch Informationsverein Holz e.V.
  • viatraffic controlling (Leverkusen), Banz + Riecks Architekten

18. Februar: Reinventing the Present: Urban Mining in den Niederlanden und Belgien (auf Englisch)

In Städten sind unzählige Materialien verbaut, deren Rückgewinnung immer attraktiver wird. „Urban Mining“ bietet einen Perspektivwechsel: die gebaute Umwelt und die in ihr enthaltenen Sekundärrohstoffe werden in eine neue intelligente Nutzung zurückgeführt.

  • Superlocal (Kerkrade), Maurer United
  • Villa Welpeloo (Enschede) & Kringloop Zuid (Maastricht), Superuse Studios
  • dnA House (Asse), BLAF Architecten

4. März: Reinventing the Future: Design for disassembly (auf Englisch mit deutscher Übersetzung)

Gebäude so zu konstruieren, dass sie nach ihrem Lebensende in einzelne Bauteile demontiert und wiederverwendet werden können und somit keine Abfälle produzieren, entspricht dem „Design for Disassembly“ Prinzip.

  • Woodcube (Hamburg), architekturagentur
  • De Gouveneur (Rotterdam), Architectuur MAKEN
  • D(emountable) (Delft), architectenbureau cepezed

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