Newsletter "Rheinisches Revier"

Wir informieren Sie gerne über Aktivitäten rund um das Rheinische Revier. Hier geht es zur      Anmeldung

Nachrichten

teaser-bildDr. Andreas Ziolek (r.), Vor­sit­zender des Revier­kno­tens »Energie« der Zukunft­s­agentur und Jürgen Beigel (l.), Mit­ar­beiter im Revier­knoten Energie.Foto: Zukunftsagentur Rheinisches Revier

25.08.2020

Online-Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand des Gigawattpaktes

Heute gab der Revierknoten Energie in einer Online-Veranstaltung auf Zoom rund 50 Interessierten konkrete Einblicke in den aktuellen Arbeitsstand zum Gigawattpakt. Ziel des Gigawattpaktes ist es, ein Gigawatt zusätzlicher Stromerzeugungskapazität aus Erneuerbaren Energien zu installieren, um ein tragfähiges Fundament für ein neues Energiesystem im Rheinischen Revier zu schaffen.

Der Revierknotenvorsitzende Dr. Andreas Ziolek (EnergieAgentur.NRW) rief die Kommunen und Unternehmen zur aktiven Unterstützung des Gigawattpaktes auf: „Es kommt jetzt darauf an, zahlreiche Akteure in der Region für die Aufnahme von ambitionierten Projekten zu begeistern, bürokratische Hemmnisse abzubauen und auf weitere Reformen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu setzen.“ Christoph Dammermann, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, betonte in seinem Grußwort, dass die Landesregierung und der Minister überzeugt hinter dem Projekt stehen.

Der Revierknoten stellte zudem eine neue Rubrik für die Website der Zukunftsagentur vor, auf der in Kürze eine Projektkarte zum Gigawattpakt veröffentlicht wird. Dort kann jeder seine Projekte in der Region eintragen, die Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugen und ins Netz einspeisen. Am Gigawattpakt kann sich jedes Projekt vom PV-Panel auf der privaten Scheune bis zum Solarkraftwerk in MW-Größe beteiligen. „Helfen Sie uns, die Kohlekraftwerke im Rheinischen Revier zu ersetzen. Kontaktieren Sie uns jederzeit mit Ihren konkreten Projektvorschlägen, damit wir zeitnah den Startknopf zum Gigawattpakt drücken können“, so Ziolek.

An der anschließenden Diskussionsrunde beteiligten sich auch Alexandra Landsberg, Leiterin der Stabsstelle Strukturwandel Rheinisches Revier sowie Zukunftsagentur-Geschäftsführer Ralph Sterck und gingen auf Fragen, Anregungen und Ideen der Teilnehmenden ein.

Hintergrund
Am 10. Oktober 2018 legte der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart der Kommission »Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung« (WSB), die die Bundesregierung zur Umsetzung des Ausstiegs aus der Braunkohle beraten hat, das Sofortprogramm »Das Rheinische Zukunftsrevier« vor. Ein zentrales Element dieses Programms ist der »Gigawattpakt für Erneuerbare Energien«. Der im strukturpolitischen Ansatz aus Oktober 2018 beschriebene „Gigawattpakt für Erneuerbare Energien“ hat das Potenzial, einen wichtigen Beitrag im Energiesystem der Zukunft und damit zur Entwicklung des Rheinischen Reviers zu einer Modellregion für Energieversorgungs- und Ressourcensicherheit zu leisten.

zurück zur Übersicht