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teaser-bildFoto: Mobiles Lernen ©licence free by Pixabay_User Pexels

07.05.2021

Förderaufruf: Digitale Formate vernetzt denken

In der Hängematte, bei der Busfahrt, auf der Couch: Lernen funktioniert überall – dank digitaler Bildungsformate. Diese nehmen nicht erst seit Corona an Wichtigkeit zu. Immerhin lassen sie sich selbst in volle Terminpläne zwischen Beruf und Familie integrieren. Ein Förderaufruf regt nun an, innovative Lehr- und Lernangebote zu schaffen und bestehende weiterzuentwickeln.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) strebt den Aufbau einer sogenannten „Nationalen Bildungsplattform“ an und hat das Vorhaben Ende April angeschoben. Ein Fördervolumen von insgesamt 150 Millionen Euro fließt in bis zu vier Prototypen für eine solche Meta-Plattform. Diese bilden das „Herz“ einer nutzerzentrierten Infrastruktur, während diese sich aus Projekten aufbaut, die auf drei Ziele hinarbeiten: Angebote zu erweitern, Methodenwissen und digitale Kompetenz bei den Lehrenden zu stärken sowie deren Vernetzung und Integration in eine Meta-Struktur.

Das Gesamtvorhaben will Lernenden ermöglichen, individuelle Bildungspfade zu wählen, die nicht auf einen Ort, eine Einrichtung oder eine Lebensphase begrenzt sind, sondern flexibel lebenslanges Lernen unterstützen. Eine Meta-Plattform mit einer nutzerzentrierten Vernetzung ist daher die logische Konsequenz: Nur so kann die oder der Einzelne Überblick behalten, unabhängig und gezielt wählen, zudem die Umsetzung individuell den jeweiligen Lebensumständen anpassen. Diese „Nationale Bildungsplattform“ bündelt perspektivisch also die Vielfalt an Angeboten aus ganz Deutschland.

Wer zu diesem entstehenden Projekt beitragen will, kann bei kommerzieller Ausrichtung bis zu 50 Prozent und bei nicht-kommerzieller bis zu 100 Prozent Förderung erhalten. Antragsberechtigt sind staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Konzeptideen lassen sich noch bis 7. Juni (bzw. 21. Mai für Ziel 3) einreichen, als Starttermin ist der 18. Oktober angesetzt.

„Akteurinnen und Akteure aus dem Rheinischen Revier sollten diese Chance unbedingt nutzen, ihre Ideen in dieses Vorhaben einzubringen und im Zuge dessen erfolgreiche digitale Lernformate und deren kooperative Nutzung zu stärken“, hofft auch Inga Maubach stellvertretend für den Revierknoten „Innovation und Bildung“ der Zukunftsagentur Rheinisches Revier auf rege Beteiligung.

Die Bekanntmachung mit allen Details ist hier zu finden: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3567.html

Inga Maubach

Ihr Ansprechpartner:
Inga Maubach

Telefon: +49 241 927 8721-19
inga.maubach@rheinisches-revier.de

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