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teaser-bildScreenshot der Podi­ums­dis­kus­sion (v.l.n.r.): Prof. Christa Rei­cher, Jens Bröker, Prof. Dr. Theo Kötter, Dr. Chris­tian Klar, Volker Miel­chen und Chris­tian Wirtz.

22.03.2021

Das war der Online-Infomarkt des Projekts „DAZWISCHEN – Zukunftsorientierter Strukturwandel im Rheinischen Revier“

Gestern fand der Online-Infomarkt des Projekts „DAZWISCHEN – Zukunftsorientierter Strukturwandel im Rheinischen Revier“ statt. Moderiert wurde die fünfstündige Veranstaltung mit rund 100 Teilnehmern von Prof. Christa Reicher von der RWTH Aachen und Christian Wirtz von der Zukunftsagentur Rheinisches Revier.

Pro­gramm

Im Rahmen der Veranstaltung wurden Ergebnisse aus dem ersten Projektjahr präsentiert. Anhand der Handlungsfelder Siedlung, Freiraum, Klima, Mobilität und Daseinsvorsorge wurde ein räumlich differenziertes Bild des Rheinischen Reviers gezeichnet. So zeigen unterschiedliche Raumstrukturen konkrete Nutzungseignungen und Herausforderungen für einen zukunftsorientierten Strukturwandel in der Region. So gilt es beispielsweise die Entwicklung von Siedlungsräumen und Freiraumstrukturen in Einklang zu bringen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden Herausforderungen und Chancen des Strukturwandels im Rheinischen Revier gemeinsam mit Akteuren der Region diskutiert. Den Fragen dazu stellten sich Jens Bröker (Vorsitzender des Revierknotens „Ressourcen und Agrobusiness" der Zukunftsagentur Rheinisches Revier), Dr. Christian Klar (Leiter der Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER), Volker Mielchen (Geschäftsführer des Zweckverbands LandFolge Garzweiler) und Prof. Dr. Theo Kötter (Universität Bonn, Projekt NACHWUCHS).

Beispielsweise erklärt Jens Bröker die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für den Strukturwandel im Rheinischen Revier im Fokus auf den Raum: „Im Hinblick auf das Ziel der Landesregierung, das Rheinische Revier zum größten Klimaschutzprojekt der Welt zu machen, müssen alle Komponenten nachhaltigen Wirtschaftens – auch der Raum – im Blick bleiben. Der Landwirtschaftssektor besitzt bereits heute ein hohes Innovationspotenzial. Auf den Flächen des Rheinischen Reviers werden weitere Innovationen platziert werden, wodurch die Produktivität steigt. Um Raum und Ressource für einen nachhaltigen Strukturwandel also intelligent zu nutzen, ist eine flexible Regionalstrategie notwendig.“

Hintergrund

„DAZWISCHEN – Zukunftsorientierter Strukturwandel im Rheinischen Revier“ setzt an aktuellen und hochrelevanten Fragestellungen des Strukturwandels im Rheinischen Revier an. Der Fokus des Forschungsprojektes liegt insbesondere auf den räumlichen Auswirkungen und Veränderungen auf die funktionalen Verflechtungen des Gesamtraumes zu den umliegenden Großstädten (insbesondere Aachen und Köln) und innerhalb des Rheinischen Reviers. Vor dem Hintergrund dieser Strukturveränderungen erscheint es notwendig - gemeinsam mit den Akteuren in der Region - die Stärken in räumlicher und ökonomischer Hinsicht zu identifizieren und in der Folge eine Systematisierung von Raumanforderungen, Raumtalenten und Raumwiderständen vorzunehmen. Genau diese regionale Zusammenarbeit möchte DAZWISCHEN befördern und versteht sich daher als Anpassungslabor an diese Strukturveränderungen sowie als Generator für ausbalancierte perspektivische Leitbilder und Entwicklungsstrategien in der erweiterten Region.

Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Förderprogramms „Stadt-Land-Plus“ zunächst für eine dreijährige Forschungs- und Entwicklungsphase (01.02.2020 – 31.01.2023) gefördert, der sich perspektivisch noch eine zweijährige Umsetzungsphase anschließen kann. Bereits in der ersten Projektphase werden 2,36 Millionen Euro für die Stadt- und Regionalentwicklung in der Region bereitgestellt.

DAZWISCHEN ist ein Verbundprojekt der TU Dortmund, der RWTH Aachen, des Instituts für angewandte Sozialwissenschaften GmbH – infas, der Stadt Düren, des Kreises Euskirchen und der Zukunftsagentur Rheinisches Revier.

Weitere Informationen zum Projekt.

Christian Wirtz

Ihr Ansprechpartner:
Christian Wirtz

Telefon: +49 2461 690-181
christian.wirtz@rheinisches-revier.de

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