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teaser-bildAn dem Pro­jekt haben sich Wis­sen­schaft und Wirt­schaft aus dem Rhei­ni­schen Revier betei­ligt und erhöhte Inves­ti­ti­ons­si­cher­heit als Bedarf ermit­telt.

16.09.2021

„BrennWert H2“: Konzepte und Kooperation als Ergebnis

74 Unternehmen beschäftigen sich für das Rheinische Revier bereits mit den Themen Wasserstoff als Energieträger sowie Brennstoffzellen. Und wenn sie eine erhöhte Investitionssicherheit und Fördermöglichkeiten durch Bund und EU wahrnehmen würden, wären sie durchaus willens, sich in dem Bereich noch stärker zu engagieren. Das geht aus den Ergebnissen des Projekts „BrennWert H2“ hervor, das jüngst abgeschlossen wurde.

Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen hat das Projekt 2020/2021 durchgeführt, gefördert durch „Unternehmen Revier“ und dabei begleitet von der Zukunftsagentur Rheinisches Revier. In vier Workshops waren die PEM-Wissenschaftler gemeinsam mit kleinen und mittelständischen Unternehmen der „Wertschöpfung von Brennstoffzelle und Wasserstoff für das Rheinische Revier“ auf der Spur.

Als Ergebnisse aus dieser Zusammenarbeit sind hervorgegangen:

  • vier inhaltliche Schulungsunterlagen zum Thema Wasserstoff und Brennstoffzelle
  • drei methodische Workshopkonzepte zur interaktiven Identifikation von neuen Geschäftsfeldern für Unternehmen
  • erfolgreich vermitteltes Branchen- sowie Technologiewissen an die Teilnehmenden
  • eine Kooperation mit der „NRW.BANK“: Unter dem Titel „Zukunftsschmiede Energie“ trägt dieser Partner die Erkenntnisse aus den Workshops in die Industrie.

„Die größten Hindernisse für eine Teilhabe an der Wertschöpfung von Brennstoffzellen sehen die Unternehmen in fehlendem Know-how, hohen Investitionen, einem noch nicht existenten Netzwerk und einer unsicheren Marktentwicklung“, resümiert PEM-Leiter Professor Achim Kampker. Gleichzeitig erachte die Mehrheit der ins Projekt involvierten Betriebe Wasserstoff und Brennstoffzellen für das Rheinische Revier als „sehr geeignet“ – aufgrund ihrer Nähe zu Universitäten und „Hidden Champions“ sowie zu überdurchschnittlich stark vertretenen Akteuren aus dem Energiesektor. So ist es auch in der Pressemitteilung des PEM dazu zu lesen.

Die Zukunftsagentur sieht den erfolgreichen Projektabschluss als ein Zeichen von vielen, dass der Strukturwandel Fahrt aufnimmt. Weitergegebenes Fachwissen und ein stärkeres Netzwerk nutzen dem gesamten Rheinischen Revier.

Philipp Koerfer

Ihr Ansprechpartner:
Philipp Koerfer

Telefon: +49 2461 690-152
philipp.koerfer@rheinisches-revier.de

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