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teaser-bildFoto: BioökonomieREVIER

24.03.2021

BioökonomieREVIER stellt neue Studie vor

"Wissen und Bildung" sind die Schwerpunkte des zweiten Teils einer Studien-Trilogie, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Initiative BioökonomieREVIER Rheinland fördert. Durchgeführt hat sie im Auftrag des vom Forschungszentrum Jülich koordinierten BioökonomieREVIERS das Institut für Arbeit und Technik in Gelsenkirchen.

Nach "Rohstoffen und Ernährung" im ersten und vor "Industrie" im dritten Teil beschäftigt sich diese Studie mit Fragen wie: Welche Berufe und Tätigkeiten beeinflussen maßgeblich den Wandel im Rheinischen Revier? Wie müssen sich Branchen vernetzen, ihre Denkweisen und Kulturen aufbrechen? Wo lassen sich regionale Kompetenz- und Qualifizierungsprofile schärfen?

Antworten - inklusive konkreter Handlungsempfehlungen für den Strukturwandel - gibt die 72-seitige Schrift, die sich hier auf der Seite des BioökonomieREVIERS kostenlos herunterladen lässt. Übrigens kommt in einem Grußwort auch Prof. Christiane Vaeßen, Geschäftsführerin Region Aachen Zweckverband und Vorsitzende des Revierknotens "Innovation und Bildung" der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, zu Wort.

Die Untersuchung empfiehlt einen ganzheitlichen Fortschrittsmonitor „Wissen.Kompetenz.Beruf.Bioökonomie“, aus dem sich Instrumente entwickeln lassen, die neue Bildungsstandards definieren. Folgende fünf Handlungsempfehlungen sind zentral:

  • Aufbau eines systematischen regionalen Berufsbildungsmonitorings
  • Bündelung neuer Berufswege und –chancen durch einen „Zukunftsnavigator Berufsbildung Bioökonomie“
  • Stärkung bioökonomischer Kompetenzen mit einer „Verbundausbildung plus“
  • Darstellung von Berufs- und Bildungsgeschichten
  • Start eines sozialpartnerschaftlichen Dialogs zum Arbeiten und Lernen in der Bioökonomie

„Die vorgeschlagenen Entwicklungen in der Aus- und Fortbildung können den Grundstock bilden, um die Arbeitskräfte der Zukunft im Rheinischen Revier auszubilden. Damit wird nicht nur ein akuter Bedarf gedeckt, sondern auch neue Formen des Zusammenarbeitens in der Region gestaltet“, erklärt Prof. Ulrich Schurr, Direktor des Instituts für Pflanzenwissenschaften am Forschungszentrum Jülich und Initiator von BioökonomieREVIER. „Erste Ansätze, die exzellente Wissenslandschaft mit den Unternehmen in der Region branchenübergreifend zu verknüpfen, werden bereits sichtbar. Das Netzwerken muss jetzt aber weiter auch in die berufliche Bildung übertragen werden. Kurz-, mittel- und langfristig sind in der Region ausgebildete junge Menschen und Arbeitnehmer, die sich in Schlüsselqualifikationen weiterbilden, der Schlüssel für den Aufbau einer nachhaltigen Bioökonomie.“

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