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teaser-bildFoto: „woodcube“ – Architektur von: architekturagentur © Martin Kunze, Hamburg

17.03.2021

„Baustelle Ressourcenwende – Architektur im Wandel“

Das WandelWerk Köln zeigt von Freitag, 2. April, bis Montag, 26. April, die Ausstellung „Baustelle Ressourcenwende – Architektur im Wandel". Diese setzt sich mit der Zukunft von architektonischer Planung, Materialität, Bauweise und Konstruktion auseinander.

Foto: „woodcube“ – Architektur von: architekturagentur © Martin Kunze, Hamburg

Vier Partnerinnen und Partner organisieren gemeinsam die Ausstellung: das rheinische Förderprojekt „Regionale Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“ (ReBAU), das Institut für Rezykliergerechtes Bauen der RWTH Aachen, das WandelWerk Köln und die Designerin Claudia Saar (Die Servicekomplizin). Dank der großen, überdachten Glasfassade des Veranstaltungsorts können alle Interessierten die Ausstellung pandemiekonform von außen betrachten. QR-Codes führen die Besuchenden zu den digitalen Zwillingen der Exponate.

Den Höhepunkt der Ausstellung bildet die von ReBAU organisierte Podiumsdiskussion am Dienstag, 13. April, von 18 bis 20 Uhr. Bei dieser diskutieren Annabelle von Reutern (Concular), Marc Matzken (Heimspielarchitekten), Jasmin Werker (Landmarken AG), Klaus Dosch (faktor X agentur) und Linda Hildebrand (Institut für Rezykliergerechtes Bauen der RWTH Aachen) über den Wandel in der Architektur hin zu einer ressourcenschonenden Zukunft. Eine kurze digitale Ausstellungführung und Positionen der Architects for Future leiten die Veranstaltung ein. Die Moderation des Podiums übernimmt Thomas Knüvener (Knüvener architekturlandschaft). Die Veranstaltung ist als Live-Stream zu erleben und für alle Interessierten kostenfrei zugänglich.

Wer erfahren möchte, wann und unter welchen Bedingungen es möglich ist, die Ausstellung im Inneren des WandelWerk zu begehen, erhält aktuelle Meldungen auf den Internetseiten wandelwerk.koeln und rebau.info.

Bauliche Widersprüchlichkeiten – auch virtuell betrachtet

Ressourcenschonend, nachhaltig, kreislaufgerecht, zukunftsfähig: So stellen sich die Macherinnen und Macher dieser Ausstellung die Zukunft des Bauens vor. Sie zeigen die Widersprüchlichkeiten herkömmlicher Bauweisen auf und stellen verfügbare Alternativen vor. So fängt die Designerin Claudia Saar in ihrer künstlerischen Fotoserie „Baustellen - Kulissen des Unfertigen“ buchstäblich architektonische Brüche ein, indem sie Baustellen in einem Moment festhält, den es so nur einmal gegeben hat. Das Projekt ReBAU bietet allgemeine, grafisch aufbereitete Informationen rund um das Thema der ressourcenschonenden und kreislaufgerechten Architektur. Das Institut für Rezykliergerechtes Bauen zeigt eine Auswahl an ökologischen Bauprodukten seiner innovativen Material-Bibliothek, der Ecological material mini library (EMMy). Teile der Ausstellung lassen sich ab dem heutigen Mittwoch, 17. März, unter @rebau.info auch auf Instagram verfolgen.

Hintergrund: Paradigmenwechsel voraus

Während das Leben im vorigen Jahr stillzustehen schien, rührten die Betonmischer weiter, zirkelten die Baustellenkräne über langsam emporwachsende Gebäude. Der Bauboom ging weiter. Rund 33 Prozent der jährlichen Treibhausgasemissionen und rund 60 Prozent des Abfalls entstehen in der Bauwirtschaft. Die Branche baut damit auf die Verwendung von Rohstoffen, die nicht mehr lange in den geforderten Maßen zur Verfügung stehen werden. Das Bauen steht vor einem Paradigmenwechsel.

Der Ausstellungsort: WandelWerk, Liebigstraße 201, 50823 Köln-Ehrenfeld

Das WandelWerk ist Kölns Pop-up-Transformationszentrum für den sozial-ökologischen Wandel. Die 4802 Quadratmeter eines ehemaligen Autohauses in Neuehrenfeld bieten Raum für Vernetzung, individuelle Gestaltung und gesellschaftliches Miteinander. Herzstück des WandelWerks ist das Stadtlabor. Dort werden Visionen für die menschen- und klimagerechte Stadt von Morgen entwickelt und für alle erlebbar gemacht. So auch die angekündigte Ausstellung.

Weiterführende Direktlinks

Lillith Kreiß

Ihr Ansprechpartner:
Lillith Kreiß

Telefon: +49 2465 7528926
lillith.kreiss@rheinisches-revier.de

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