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teaser-bildDie Anrai­ner­kon­fe­renz fand in der Stadt­halle in Erke­lenz statt.Foto: Zukunftsagentur Rheinisches Revier

22.06.2020

Aus Betroffenen werden Beteiligte: Anrainerkonferenz der Zukunftsagentur Rheinisches Revier hat sich konstituiert

Die zwanzig Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Anrainerkommunen der Braunkohletagebaue im Rheinischen Revier kamen in der Stadthalle in Erkelenz zur ersten, konstituierenden Sitzung der Anrainerkonferenz zusammen. Sie bündelt und formuliert künftig als Organ der Zukunftsagentur die Interessen der Tagebauanrainer- und Produktionsstandortkommunen im Strukturwandel und achtet auf die regionale Ausgewogenheit der Aktivitäten der Gesellschaft.

Die zwanzig Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Anrainerkommunen der Braunkohletagebaue im Rheinischen Revier kamen in der Stadthalle in Erkelenz zur ersten, konstituierenden Sitzung der Anrainerkonferenz zusammen. Sie bündelt und formuliert künftig als Organ der Zukunftsagentur die Interessen der Tagebauanrainer- und Produktionsstandortkommunen im Strukturwandel und achtet auf die regionale Ausgewogenheit der Aktivitäten der Gesellschaft.

Die Anrainerkonferenz wählte zunächst drei Sprecher, die künftig als stimmberechtige Mitglieder im Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier mitwirken. Gewählt wurden die Bürgermeister Andreas Heller (Elsdorf) und Sascha Solbach (Bedburg) sowie Thomas Hissel, Erster Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Düren.

„Das ist ein entscheidender Moment für die Kommunen: Aus Betroffenen werden Beteiligte. Nun können die Anrainerkommunen die Entscheidungen des Aufsichtsrats mitbestimmen“, erklärte dazu das frisch gewählte Sprecher-Trio. Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte die konstituierende Sitzung nicht wie ursprünglich geplant bereits im März stattfinden, sondern erst heute.

Inhaltlich wurde unter anderem der aktuelle Stand der Umsetzung beim »Starterpaket Kernrevier« vorgestellt. Für dieses speziell auf die Anrainerkommunen zugeschnittene Förderprogramm des Landes hatte jede Kommune seit Herbst 2019 ein Projekt weiterentwickelt. Das Land hat inzwischen Ansprechpartner für entsprechenden Städte und Gemeinden in der Landesregierung benannt. Über die Sommerpause werden die zwanzig Förderprojekte im Dialog zwischen Land und Kommunen weiter qualifiziert.

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