Am 24. und 25. Juni 2026 fanden die Decarbon Days auf dem Zentralcampus der BTU Cottbus statt und brachten Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Im Mittelpunkt des Conference Day standen die Zukunft einer klimaneutralen Industrie, die europäische Wettbewerbsfähigkeit und die Weiterentwicklung der Net Zero Valleys als Motoren der industriellen Transformation.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem europäischen Austausch der Net Zero Valleys. Vertreterinnen und Vertreter aus elf Regionen und Initiativen aus Deutschland und Europa nutzten die Plattform, um Erfahrungen auszutauschen, Kooperationen zu vertiefen und gemeinsame Perspektiven für eine klimaneutrale Industrie zu entwickeln.
Das Rheinische Revier präsentierte gemeinsam mit den deutschen Net Zero Valleys aus der Lausitz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein den aktuellen Stand der jeweiligen Entwicklungen. Der gemeinsame Auftritt machte deutlich: Die vier deutschen Valleys verstehen sich als starke Kooperationspartner und ihre jeweiligen Stärken gezielt miteinander verbinden, nicht als Wettbewerber.
Auch abseits des Bühnenprogramms boten die Decarbon Days wertvolle Gelegenheiten zum Austausch. In zahlreichen Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie der Europäischen Kommission (DG GROW), wurden die nächsten Schritte zur Stärkung der Net Zero Valleys und ihrer europäischen Vernetzung diskutiert.
Ein weiterer Höhepunkt des ersten Veranstaltungstages war der Net Zero Summit. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Innovation zum entscheidenden Erfolgsfaktor für leistungsfähige Net Zero Valleys werden kann. Impulse lieferten unter anderem der Präsident des European Innovation Council, Michiel Scheffer, sowie Vertreterinnen und Vertreter führender europäischer Innovationsnetzwerke wie Climate KIC.
Am zweiten Veranstaltungstag kamen die vier deutschen Net Zero Valleys zu ihrer ersten gemeinsamen Klausurtagung zusammen. Im Fokus standen die weitere Zusammenarbeit, gemeinsame Handlungsfelder wie Vermarktung und Internationalisierung sowie die Entwicklung einer abgestimmten Positionierung innerhalb des europäischen Net-Zero-Ökosystems.