teaser-bildDie neuen Stahl­stehlen mit den Infor­ma­ti­ons­ta­feln mar­kieren wei­teren Teil­ab­schnitt des Grünen Bandes

13.11.2019

Tagebau Garzweiler: Weiterer Baustein des „Grünen Bands“ in Jackerath und Holzweiler eröffnet

Zwei markante Stahlstelen mit Informationstafeln markieren seit dem 7. November 2019 einen weiteren Teilabschnitt des Wegs entlang des Grünen Bandes. Der erste Teilabschnitt war im Mai diesen Jahres auf der gegenüberliegenden Seite des Tagebaus in Jüchen eröffnet worden. Die Standorte der Stelen befinden sich auf dem die neue Landstraße L19n begleitenden Radweg in Titz-Jackerath und dem Erkelenzer Stadtteil Holzweiler. Der grüne Pfeil der vier in die Zukunft weisenden Pfeile des LandFolge-Logos ist in vielfacher Ausführung auf dem Radweg vor den Stelen aufgebracht und markiert die jeweiligen Startpunkte in beiden Ortschaften, die durch die neue Landstraße miteinander verbunden sind.

Im Grünen Band soll zukünftig ein Radweg einmal komplett um den Tagebau führen und damit ein verbindendes Element zwischen den Kommunen bilden. Markante Punkte wie die neuen Stahlstelen sollen diesen Zukunftsgedanken schon jetzt mit jedem weiteren Teilstück des Bands erlebbar machen. Der Zweckverband LandFolge Garzweiler als Entwickler dieses Raums macht damit seine Arbeit für alle Anwohner und Besucher sichtbar.

Zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung, von RWE Power und Bürgerforen waren bei der Eröffnung anwesend. Zweckverband-Geschäftsführer Volker Mielchen erläuterte Herkunft und Bedeutung der Stelen: „Es sind RWE-Stahlbauteile, aus denen Einzelstücke als Ersatzteile für Maschinen und Fuhrpark ausgebrannt wurden. Diese robusten, stähleren Platten symbolisieren die Bergbautradition. Durch die ausgebrannten Formen schimmert die Landschaft; insofern sind die Stelen weitere verbindende Elemente zwischen früherer, jetziger und zukünftiger Nutzung dieses Reviers.“ 

Jürgen Frantzen, Bürgermeister der Gemeinde Titz, betonte, wie wichtig es sei, Aufbruch sichtbar zu machen: „Wir zeigen auf positive Weise, was alle wissen wollen: Was bedeuten die Folgen des Tagebaus, und welche Chancen ergeben sich daraus für die Anwohner?“ Der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen lobte das bürgerliche Engagement der Tagebau-Anrainer: „Wir kriegen hier Dinge hin, die das Leben lebenswert machen. Das haben wir versprochen, und heute halten wir es mit der Eröffnung dieses neuen Abschnitts des Grünen Bands zum wiederholten Male ein.“ Dem schloss sich Michael Eyll-Vetter, Leiter Tagebauentwicklung bei RWE Power, an: „Wir halten unseren Fahrplan ein und sehen die Partnerschaft mit dem Zweckverband und den Städten und Gemeinden in dieser Region als Chance, Zukunft nachhaltig zu gestalten.“ 

Auch Wolfgang Sieben, Vorsitzender des Jackerather Dorfforums, freute sich über die Stelen: „Ich hoffe, dass auch die mittelbar am Tagebau gelegenen Orte von der wachsenden Aufmerksamkeit unserer Aktivitäten profitieren“, sagte er. Artur Faulhammer, Ortsvorsteher der Tagebaurand-Ortschaft Jackerath, freut sich, „dass die umliegenden Orte, denen der Tagebau viel genommen hat, nun etwas zurück bekommen. Insofern begrüße ich jedes neue Stück Grünes Band und warte jetzt schon auf den nächsten Teilabschnitt.“

Hintergrund: Zweckverband LandFolge Garzweiler

Im Jahr 2017 gründeten die Stadt Mönchengladbach, die Stadt Erkelenz, die Stadt Jüchen und die Gemeinde Titz den Verband. Das Unternehmen RWE Power AG und der Region Köln-Bonn e.V. gehören dem Zweckverband als beratendes Mitglied ohne Stimmrecht an. Das Verbandsgebiet liegt im Rheinischen Revier und umfasst rund 430 Quadratkilometer. Zentrale Aufgabe des Zweckverbandes ist die gemeinsame Entwicklung dieses Raumes unter Berücksichtigung des regionalen Strukturwandels. Dazu haben die Gründungsmitglieder im Jahr 2016 eine Perspektive für den Raums entwickeln lassen, das sogenannte „Drehbuch“. Der Zweckverband bearbeitet die Themenfelder Landschaft, Gesellschaft, Wirtschaft, Städtebau und Infrastruktur. Darüber hinaus führt er die Abstimmung der gemeinsamen Planungen, die gemeinsame Weiterentwicklung der Perspektiven, die Qualitätssicherung, die Wahrnehmung der Aufgaben als weiterer Träger öffentlicher Belange in den gesetzlichen Planungsverfahren und die gemeinsame Flächenentwicklung und -Bewirtschaftung durch. Verbandsvorsteher ist Dr. Gregor Bonin, Geschäftsführer ist Volker Mielchen.

Das von der Mediengestaltung der Stadt Mönchengladbach entwickelte Logo mit seinen vier in die Zukunft weisenden Pfeile symbolisiert die schrittweise Entwicklung der Landschaft in die Zukunft der Tagebauregion: Sand steht für die durch den Tagebau sichtbar gewordenen Erden, Grün für Umwelt, Natur und Erholung, Blau für zu entstehende Gewässer und Magenta für die Dynamik des wirtschaftlichen Wachstums der Region. In der Logo-Wortschöpfung „LAND FOLGE“ wird Folge als etwas definiert, das aus einem bestimmten Handeln oder Geschehen folgt. Interpretiert man Folge wie das englische Pendant Follower in den sozialen Medien, so ist das Wort auch positiv besetzt: Je mehr Follower, desto größer die positive Resonanz. 

Pressekontakt
Presse Zweckverband LandFolge Garzweiler
Susanne Jordans
Telefon: 02161 2475755
Mobil: 0173 8807064
E-Mail: sjordans@jordanstext.de

Kontakt Zweckverband LandFolge Garzweiler
Volker Mielchen, Geschäftsführer
In Kuckum 68a
41812 Erkelenz
Telefon: 02164 9504423
E-Mail: info@landfolge.de

(Pressemitteilung Zweckverband LandFolge Garzweiler 11.11.2019)

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