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teaser-bildNRW-Ver­kehrs­mi­nister Hen­drik Wüst wurde bei der Revier­kon­fe­renz live aus Düs­sel­dorf zuge­schaltet.Foto: Screenshot

29.06.2020

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst erklärt im Rahmen der Revierkonferenz: Finanzierung für Radwegenetz und Revier-S-Bahn ist gesichert!

Das Land NRW hat in der vergangenen Woche die Finanzierung mehrerer wichtiger Infrastrukturprojekte für das Rheinische Revier gesichert. So wurde der zweigleisige Ausbau und die durchgehende Elektrifizierung der RB 39 von Bedburg bis Düsseldorf ins Strukturstärkungsgesetz aufgenommen. Das berichtete NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst im Rahmen der ersten Online-Revierkonferenz, die am 26. Juni 2020 vom Forum :terra nova in Elsdorf auf der Website der Zukunftsagentur Rheinisches Revier übertragen wurde.

Das Land NRW will, dass künftig ein Viertel des gesamten Verkehrsaufkom­mens auf das Verkehrsmittel Fahrrad entfällt. Um dieses Ziel zu erreichen, soll unter anderem massiv in das gesamtregionale Radwegenetz im Rheinischen Revier investiert werden: „Wir erhalten für diesen Ausbau eine 90-prozentige Förderung vom Bund“, verkündete Wüst. Die übrigen zehn Prozent werde das Land NRW übernehmen: „Das ist eine neue und wie ich finde eine tolle Nach­richt für die Region und für besseren Fahrradverkehr in Nordrhein-Westfalen“, erklärte der Minister.

Er bestätigte auch, dass die Revier-S-Bahn kommt: Der Ausbau der Regional­bahn von Bedburg nach Düsseldorf sowie von Bedburg nach Jülich sei erst in ei­ner Nachtsitzung in der vergangenen Woche in das Strukturstärkungsgesetz aufgenommen worden. Die Revier-S-Bahn wird die Öffentliche Hand mindestens eine Milliarde Euro kosten. Um die Planungen zügig auf den Weg zu bringen, er­munterte der Minister die Kommunen, eng mit der Geschäftsstelle „Mobilität im Rheinischen Revier“ im NRW-Verkehrsministerium zusammenzuarbeiten.

Die 90-minütige Veranstaltung bot den etwa 450 interessierten Multiplikatoren sowie Bürgerinnen und Bürgern anschauliche und detaillierte Informationen zu den Themen Mobilität, Infrastruktur und Bürgerbeteiligung. Christoph Dammer­mann, Aufsichtsratsvorsitzender der Zukunftsagentur Rheinisches Revier und Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium, stellte die politischen Leitlinien für den Strukturwandelprozess heraus: Eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie neuer Wert­schöpfung: „Jeder öffentliche Euro soll zielgerichtet ausgegeben werden“, so Dammermann.

Bis zum Ende dieser Woche sollen die beiden miteinander verbundenen Ge­setze für den Strukturwandel in den deutschen Braunkohleregionen, das Koh­leausstiegsgesetz und das Strukturstärkungsgesetz, sowohl vom Bundesrat als auch vom Bundestag abschließend beraten und beschlossen werden.

Die Aufzeichnung der Revierkonferenz ist hier verfügbar.

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