teaser-bildFoto: European Union 2016/Etienne Ansotte

19.02.2018

EU-Plattform für Kohleregionen im Wandel

Keine Region wird zurückgelassen! Nach dem Startschuss für die "EU Coal Regions in Transition Platform" im Dezember 2017, beginnen am 26. und 27. Februar die Arbeitsgruppen in Brüssel.

Im Dezember 2017 war die IRR GmbH in Straßburg mit dabei, als bei einem hochrangig besetzten Meeting der Startschuss für die neue EU-Plattform für Kohleregionen im Wandel gegeben wurde. Sie wird in Kohleregionen die Entwicklung von Projekten und langfristigen Strategien erleichtern. Das Ziel ist es, den Übergangsprozess anzukurbeln und die ökologischen und sozialen Herausforderungen zu bewältigen.

EU-weite Zusammenarbeit

Die Plattform bringt das Rheinische Revier mit anderen am Übergangsprozess beteiligten Akteuren auf EU-Ebene zusammen, um Partnerschaften zu fördern und Erfahrungen auszutauschen. Der für die Energieunion zuständige Vizepräsident Maroš Šefcovic erklärte: "Die Herausforderungen, vor denen die Kohleregionen in der EU stehen, können nur mit einer Partnerschaft aller Akteure vor Ort bewältigt werden. Die Energieunion ist der richtige Rahmen hierfür. Wir wollen eng mit nationalen, regionalen und lokalen Interessenträgern zusammenarbeiten, um den Strukturwandel zu unterstützen, und dabei maßgeschneiderte Lösungen und alle verfügbaren Mittel einsetzen. Unser Ziel ist, dass alle Regionen vom Übergang zu sauberer Energie profitieren können, neue Arbeitsplätze geschaffen und Investitionen in neue Technologien gefördert werden."

Unterstützung beim Strukturwandel

Die EU-Kommission will die Umstellung in Kohle- und kohlenstoffintensiven Regionen beim wirtschaftlichen Wandel unterstützen, indem ihre Stärken für eine "intelligente Spezialisierung" genutzt werden, um Innovationen und Dekarbonisierung voranzubringen. Die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Corina Cretu sagte: "Zusammenarbeiten für eine bessere gemeinsame Zukunft - darum geht es bei der Europäischen Union und der Kohäsionspolitik. Unsere heutige Botschaft an die Kohleregionen ist, dass die Europäische Kommission konkrete Maßnahmen ergreift, um sie bei einem reibungslosen Übergang zu einer modernen, nachhaltigen und erfolgreichen Wirtschaft zu unterstützen, bei der niemand zurückbleibt."

Arbeitsgruppen

Unter Beteiligung der IRR GmbH werden am 26. und 27. Februar die ersten beiden Arbeitsgruppen der Plattform in Brüssel ihre Arbeit aufnehmen. Die beiden Gruppen firmieren unter den Titeln:

  • Post Coal Economy and Structural Transformation
  • Eco-Innovation and Advanced Coal Technologies

Bei diesen ersten Arbeitstreffen wird das Programm der Plattform vorgestellt und diskutiert. Es wird um regionale Strategien, prioritäre Projekte in Pilotregionen sowie um die Finanzierung gehen.

Mehr dazu gibt es auf Twitter: @Energy4Europe und #CoalRegionsEU

(Foto: European Union 2016/Etienne Ansotte)

zurück zur Übersicht