teaser-bildAnrai­ner­kom­munen wie Berg­heim (im Bild) und Zukunft­s­agentur rücken näher zusammenFoto: Wikipedia/Alexander Orth

10.10.2019

Engere Zusammenarbeit mit der Zukunftsagentur: Anrainerkommunen erhalten drei Sitze im Aufsichtsrat

Die „Zukunftsagentur Rheinisches Revier“ erhält einen Beirat aus mindestens 19 Vertretern der Anrainerkommunen des Rheinischen Reviers. Er wird die Zukunftsagentur künftig strategisch beraten. Drei Sprecher dieses Beirats erhalten Sitz und Stimme im Aufsichtsrat.

Das wurde bei der jüngsten gemeinsamen Sitzung des Aufsichtsrats und der Gesellschafter der Zukunftsagentur in Kerpen beschlossen. Hintergrund der Entscheidung war die Forderung der Kommunen, Gesellschafteranteile an der Zukunftsagentur erwerben zu können sowie in ihrem Aufsichtsrat vertreten zu sein.

Der Beirat wird den Aufsichtsrat in seiner Arbeit, insbesondere bei der strategisch-politischen Ausrichtung der Zukunftsagentur, und bei den weiteren Beratungen über das künftige Leitbild unterstützen. Das Hauptaugenmerk dabei soll auf der Wahrung des regionalen Konsenses bei möglichen Förderprogrammen liegen. Ein bis zwei Jahre lang sollen Erfahrungen mit der Arbeit dieses Beirats gesammelt werden. Danach soll die Form der Mitwirkung der Anrainerkommunen bei der „Zukunftsagentur Rheinisches Revier“ neu überdacht werden.

NRW-Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann, Aufsichtsratsvorsitzender der Zukunftsagentur Rheinisches Revier: „Ich freue mich auf die erneut verstärkte Zusammenarbeit mit den Kommunen im Rheinischen Revier.“ Landrat Michael Kreuzberg, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, ergänzt: „Wir haben einen guten Kompromiss gefunden. Jetzt können wir die Aufgaben im Strukturwandel gemeinschaftlich voranbringen.“ 

Die Zusammensetzung des Beirats

Im neu geschaffenen Beirat sind mindestens 19 Tagebauanrainerkommunen des Rheinischen Reviers vertreten: Die Gemeinde Aldenhoven, die Stadt Bergheim, die Stadt Bedburg, die Stadt Düren, die Stadt Elsdorf, die Stadt Erkelenz, die Stadt Eschweiler, die Stadt Frechen, die Stadt Grevenbroich, die Gemeinde Inden, die Stadt Jüchen, die Stadt Jülich, die Stadt Kerpen, die Gemeinde Langerwehe, die Gemeinde Merzenich, die Stadt Mönchengladbach, die Gemeinde Niederzier, die Gemeinde Rommerskirchen und die Gemeinde Titz. Jede Anrainerkommune wird durch den Bürgermeister oder die Bürgermeisterin als stimmberechtigtes Mitglied vertreten und kann bei Bedarf ein weiteres Mitglied ohne Stimmrecht benennen. Der Beirat wählt drei Sprecher. Sie sind stimmberechtigte Mitglieder des Aufsichtsrates der Zukunftsagentur.

Diesen Beschluss hatte eine zwölfköpfige Arbeitsgruppe aus der Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken, den vier Landräten Michael Kreuzberg (Rhein-Erft-Kreis), Hans-Jürgen Petrauschke (Rhein-Kreis Neuss), Stephan Pusch (Kreis Heinsberg) und Wolfgang Spelthahn (Kreis Düren) sowie einer Redaktionsgruppe der Anrainerkommunen vorbereitet.

Über die Zukunftsagentur

Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier ist ein Instrument des Landes Nordrhein-Westfalen und der Region zur Steuerung des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Sie entwickelt Leitbilder, Innovationsstrategien und Handlungskonzepte und unterstützt den Strukturwandel durch Initiierung und Durchführung von Projekten. Ziel ist die Entwicklung und Beförderung eines konkreten und unmittelbar handlungsrelevanten Umsetzungskonzepts für den regionalen Transformationsprozess. Hierfür arbeitet die Zukunftsagentur eng mit ihren Partnern aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Politik und den Verbänden innerhalb und außerhalb der Region zusammen.

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Ihr Ansprechpartner:
Christian Wirtz

Telefon: +49 2461 690-181
christian.wirtz@rheinisches-revier.de

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