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19.11.2019

Das Projekt "food strip": Raum für innovative agrarische Geschäftsmodelle

Die Setup-Phase wird über das Bundesmodellvorhaben "Unternehmen Revier" gefördert: In den kommenden anderthalb Jahren wird die Basis für das Startup-Areal "food strip" im Rheinischen Revier gelegt. Hier sollen künftig einmal innovative Unternehmen angesiedelt werden, um dem Strukturwandel in der Land- und Ernährungswirtschaft im Rheinischen Revier ein Gesicht zu geben.

In der Setup-Phase, die jetzt begonnen hat, werden alle Vorarbeiten für das Entstehen dieses Innovations-Areals geleistet. Der Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen arbeitet mit der FH Südwestfalen und dem Ernährungsrat Köln und Umgebung zusammen. Gemeinsam mit vielen weiteren Partnern erkundet das Team, welche Formen der Produktion, Verarbeitung, Verpackung, Kommissionierung und Vermarktung für eine stärker regional ausgerichtete Land- und Ernährungswirtschaft nötig und sinnvoll sind, um den Strukturwandel zu unterstützen. Dafür werden etwa Geschäftsmodelle geprüft und in Frage kommende Standorte untersucht. Es wird erkundet, wo der "food strip" verortet und wie er gestaltet werden sollte. Im Zuge des Projekts werden auch bereits Unternehmen angesprochen. Darüber hinaus können sich innovative Unternehmen aus dem Agrarbereich, die im Projekt mitarbeiten möchten, gerne bei der Projektleitung melden.

Bundesmodellvorhaben "Unternehmen Revier"

Das Projekt "setup food strip" gehört zu den 13 Projekten, die im Rahmen des Projektaufrufs "Unternehmen Revier 2019" über die Zukunftsagentur Rheinisches Revier gefördert werden. Es läuft von Oktober 2019 bis Juni 2021 und hat ein Fördervolumen von 200.000 Euro. Die Förderung erfolgt über das Bundesförderprogramm "Unternehmen Revier". Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier ist der Regionalpartner dieses Programms.

Hintergrund

Das Modellvorhaben "Unternehmen Revier" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gestaltet seit 2017 aktiv den Strukturwandel in den Braunkohleregionen Lausitzer Revier, dem Mitteldeutschen Revier, dem Rheinischen Revier und dem Helmstedter Revier. Hierzu erhalten die Reviere jährlich vier Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds. 25 Prozent der Summe geht in das Rheinische Revier. Das Modellvorhaben ist ein wichtiger Baustein der Strukturpolitik des Bundes.

Weitere Informationen

Kontakt Projektleitung "food strip"

Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen
Dr. Matti Wirth
Telefon: 0241 8095056
E-Mail: wirth@la.rwth-aachen.de

Nicole Monath

Ihr Ansprechpartner:
Nicole Monath

Telefon: +49 2461 690-186
nicole.monath@rheinisches-revier.de

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