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teaser-bildDie Vor-Spur­gruppe traf sich im Tech­no­lo­gie­zen­trum JülichFoto: Zebralog GmbH & Co. KG

05.02.2020

Auftakt zum Beteiligungsprozess – erste Eckpunkte

Gestaltung der Zukunft durch Partizipation: Ein Kreis von Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Gruppierungen des Rheinischen Reviers hat sich am 28. Januar im Technologiezentrum Jülich zu einem Planungs- und Konzeptionsworkshops getroffen. Unter der Moderation der Beteiligungsagentur Zebralog hat die aus 20 engagierten Teilnehmern bestehende „Vor-Spurgruppe“ sehr konstruktiv diskutiert.

Die „Vor-Spurgruppe“ bildet die Vorstufe zur Spurgruppe, die als zentrales Begleitgremium des Beteiligungsverfahren dient. Die Spurgruppe wird im Revierjahr konstituiert und bleibt über alle weiteren Prozessphasen hinweg bestehen. Dort werden Bürgerinnen und Bürger, Experten – zum Beispiel die Vorsitzenden der Revierknoten - sowie repräsentative  Akteure aus Initiativen, Verbänden, Kirchen, Kommunalpolitik, Land und der Zukunftsagentur Rheinisches Revier vertreten sein.

Ziel des Zusammentreffens war die Erarbeitung der zentralen Themen, Fragestellungen und Herausforderungen für den weiteren Beteiligungsprozess zum Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP). Transparenz ist dabei ein sehr wichtiges Kriterium, um Vertrauen in den Prozess aufzubauen. Auf dieser Basis wird Zebralog eine Feinkonzeption des Beteiligungsprozesses fortsetzen und im Zeitraum von April bis Juni zu mehreren Veranstaltungen mit unterschiedlichen Beteiligungsformaten im Revier einladen.

Ergänzend dazu wird im März eine Beteiligungsplattform installiert. Dort können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger transparent und verständlich über den bisherigen und zukünftigen Förder- und Beteiligungsprozess informieren und gleichzeitig online Beteiligungsangebote wahrnehmen. Zudem soll die Plattform eine zentrale Schnittstelle für die verschiedenen Beteiligungsangebote im Revier fungieren und dadurch einen Überblick über die diversen Partizipationsmöglichkeiten bieten.

Hintergrund

Im Hinblick auf den beschleunigten Ausstieg aus der Braunkohleverstromung steht das Rheinische Revier vor den komplexen Herausforderungen von Energiewende und Strukturwandel. Unter hohem Zeitdruck und unter Beteiligung zahlreicher Fachleute und Bürger in Workshops und Ideenaufrufen haben Experten den ersten Entwurf des WSP in nur drei Monaten erstellt. Zentrale Aufgabenstellung des WSP ist, durch gezielte Strukturförderung neue zukunftssichere Wertschöpfung mit hochwertigen Arbeitsplätzen unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsgrundsätze zu schaffen.

Die am 13. Dezember 2019 vorgestellte Fassung durchläuft in den nächsten Monaten einen breit angelegten Konsultationsprozess, um - nach Abschluss der erforderlichen Gesetzgebungsverfahren zu Kohleausstieg und Strukturstärkung - die Basis für die künftigen Förderprojektaufrufe im Rahmen des sogenannten Regelprogramms zu sein. Um den Kreis der beteiligten Bürgerinnen und Bürger zielgerecht zu erweitern, bieten Zebralog und die Zukunftsagentur Rheinisches Revier im Projekt „Zukunft durch Partizipation“ eine eigens für die Beteiligung konzipierte Veranstaltungsreihe an. Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses fließen in die Überarbeitung des WSP als Stellungnahme ein.

Weitere Informationen 

Marie-Luise Schaller

Ihr Ansprechpartner:
Marie-Luise Schaller

Telefon: +49 2461 690-150
Mobil: +49 173 3964035
marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de

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